Reisereportagen
Hexen, Haarjäger und ein Robinson Crusoe - Unterwegs am anderen Ende der Welt PDF Drucken E-Mail
Mittwoch, den 30. September 2015 um 18:11 Uhr

Laos

Es sind Orte voller Mystik und Magie am anderen Ende der Welt: das Hochland von Papua-Neuguinea, das Dorf der Haarjäger im Norden Vietnams oder die Ebene der Tonkrüge in Laos. Der langjährige Südostasien-Korrespondent Norbert Lübbers sucht Geschichten abseits der großen Metropolen. Er trifft Menschen, die sich mit Mut und Leidenschaft für ein besseres Leben einsetzen. Sie führen einen Kampf gegen Aberglaube und Armut, und manchmal auch einen Kampf gegen die eigene Einsamkeit.

Kaum ein Land ist so spannend und so widersprüchlich wie Papua-Neuguinea. Der pazifische Inselstaat wurde im vorigen Jahrhundert von der Steinzeit regelrecht in die Moderne katapultiert. Doch der Glaube an schwarze Magie ist noch immer allgegenwärtig: Jedes Jahr müssen hunderte Frauen sterben, weil man sie für Hexen hält. An der Nordostspitze Australiens besucht Lübbers den vielleicht einzig wahren Robinson Crusoe. Dave Glasheen ist seit über 17 Jahren der einzige Bewohner auf Restoration Island.

Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 30. September 2015 um 18:15 Uhr
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Laos: Magie der Einfachheit lockt Touristen an PDF Drucken E-Mail
Dienstag, den 11. November 2014 um 07:41 Uhr

Faszinierendes UNESCO-Kulturerbe Luang Prabang nachgefragt

Luang Prabang (pte005/10.11.2014/06:15) - Lange Zeit war Laos das vergessene Land Südostasiens. Seit seiner Öffnung für den Tourismus in den 1990er-Jahren hat sich viel getan. Dennoch gilt das Land immer noch als Geheimtipp. Wer eine Laos-Reise macht, sollte einen längeren Besuch in der alten Königsstadt Luang Prabang einplanen, denn die 1995 zum UNESCO-Weltkulturerbe erhobene Stadt, hat sehr viel Sehenswertes zu bieten.

Der Reiseveranstalter FTI-Touristik bietet geführte Laos-Touren an, die die wichtigsten Sehenswürdigkeiten im Programm haben. Man arbeitet mit der regionalen B2B-Partneragentur Easia-Travel, die beste Kenntnissse über die lokalen Gegebenheiten hat. Örtliche Reiseleiter sind ohnehin ratsam, da ein Großteil der Bevölkerung keine Fremdsprachen spricht.

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 11. November 2014 um 07:48 Uhr
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Die Felsenbuddhas im Südosten von Myanmar PDF Drucken E-Mail
Montag, den 12. Mai 2014 um 01:07 Uhr

tuk-tuk-myanmarHo Lin hat sein blau-grünes Tuk-Tuk für sechs Passagiere ausgebaut. Wenn er mit knatterndem Motor über die holprigen Pisten seiner Heimatstadt Hpa-an fährt, flattern die Bänder am Lenker und die Buddhabilder glänzen am Spiegel. Seit gut einem Jahr besuchen immer mehr Gäste die kleine Stadt am Ufer des Thanlwin, im Südosten von Myanmar. Der Ort liegt fernab der klassischen Touristenroute, die von Yangon über Bagan nach Mandalay in den Norden des Landes führt. Doch seit dem Bau neuer Straßen und einer Brücke ist Hpa-an besser erreichbar.

Die Höhlenheiligtümer mit jahrhundertealten Buddhafiguren liegen dort versteckt in den zerklüfteten Kalksteinfelsen, die sich um Hpa-an wie graue Riesen aus dem satten Grün der Reisfelder erheben. Ohne ortskundigen Führer sind die kaum ausgeschilderten Höhlen aber nur schwer zu finden. Für den 32-jährigen Ho Lin, der sonst im Geschäft seiner Familie arbeitet, bieten die Tuk-Tuk-Fahrten zu den Höhlen eine neue berufliche Chance. Mit ein paar englischen Wörtern und einer selbst gemalten Karte zeigt er die Route und den ersten Stopp: die Yathei-Pyan-Höhle westlich des Flusses Thanlwin.

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Reisebericht Halong-Bucht / Vietnam PDF Drucken E-Mail
Montag, den 28. April 2014 um 03:29 Uhr
halong-bucht-1Die Halong-Bucht (Ha Long-Bucht) gilt als Symbol Vietnams schlechthin. Jeder Reisende in Südostasien hat bereits vorher die von Nebel verhüllten, zerklüfteten Kalkfelsen auf Bildern gesehen, die von kleinen, malerischen Dschunken besucht werden. Und so ist das Naturwelterbe Ha Long auch das beliebteste und meistbesuchte Ziel Vietnams. Die tausend Kalksteinfelsen, die aus der Bucht des niedergehenden Drachens aus dem Wasser ragen, sind das Resultat von Jahrtausenden geologischer Verformung. Der sich ändernde Meeresspiegel hat hier ein Gebirge überflutet, dessen Spitzen nun herausragen. In der Provinz Ninh Binh findet sich das Gegenstück auf dem Lande.

Die Halong-Bucht – Kehrseite des Massentourismus
Um ganz ehrlich zu sein: Zwischen den Postkartenbildern und den Fernsehreportagen über Ha Long und der Realität liegen Welten. Wenn man nach Ha Long kommt, ist man erst einmal erschrocken. Egal, wo man startet, ob von Cat Ba Island oder Ha Long City, überall sind Menschen, laute Maschinen, Müll. Die romantische Harmonie der Bilder sucht man vergebens. Ha Long ist mitunter ein negatives Beispiel wie Massentourismus eine Region nachhaltig verändern kann. Man fragt sich, ob der sich sammelnde Dreck und Müll in der Bucht, den die vietnamesischen Behörden nicht mehr in den Griff bekommen, oder die industrialisierte Abfertigung des billigen Massentourismus schlimmer ist.
Zuletzt aktualisiert am Montag, den 28. April 2014 um 03:35 Uhr
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Ein Reisebericht über den Süden von Laos PDF Drucken E-Mail
Montag, den 07. April 2014 um 01:21 Uhr
laos-vientiane-05Die meisten Besucher von Laos bereisen den Norden mit seinen Städten Vientiane und Luang Prabang. Eine Rundreise durch Laos umfasst auch den Süden des Landes, der touristisch jedoch noch nicht so sehr erschlossen ist. Meine Erfahrungen möchte ich in diesem Reisebericht anderen Interessierten für eine Reise nach Laos berichten. In den Süden gelangen Reisende vor allem mit dem Bus – eine Eisenbahn existiert in Laos nicht. Flüge sind in die Provinzhauptstädte zwar möglich, jedoch meist sehr umständlich. Busreisen sind jedoch langwierig. Die Strecke Vientiane nach Savannakhet legt der Bus in knapp zehn Stunden zurück.

Der Süden des Landes bietet dem Reisenden noch unberührte Natur pur. Ausgangspunkt jeder Reise in den Süden dürfte Vientiane, die Hauptstadt sein. Allerdings ist ein Besuch von Laos Süden auch von Vietnam oder Thailand aus möglich (Mukdahan in Thailand bzw. Yalakhuntum an der vietnamesischen Grenze). Eine Rundreise im Süden startet in der Regel in Vientiane, wo sich der internationale Flughafen befindet.
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Singapur: Ein Wasserpark der Superlative PDF Drucken E-Mail
Montag, den 06. Januar 2014 um 03:05 Uhr

singapur-wasserparkManta-Rochen ziehen majestätisch vorbei, Leopardenhaie drehen ihre Runden, und ein mürrisch aussehender Zackenbarsch mäandert durch das Seegras. Und ganz hinten, da starren große Kinderaugen zurück auf den Betrachter. Das Becken „Offener Ozean“ im größten Aquarium der Welt in Singapur lässt sich nämlich von zwei Seiten bestaunen: von vorne zusammen mit Dutzenden Besuchern, die ihre Nase an die 70 Zentimeter dicke Acryl-Scheibe pressen, von hinten dagegen ganz exklusiv.

Auf der Rückseite des Beckens liegen die zweistöckigen Ocean Suites eines Luxushotels. Die Gäste dort haben ihr Exklusivschaufenster auf die Meeresbewohner – und Aquariumbesucher. Es kostet 2406 Singapur Dollar – schlappe 1410 Euro – pro Nacht, versteht sich. „Die elf Suiten sind sehr populär“, versichert die Sprecherin der Resort World Sentosa, Linette Lin.

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