Indonesien will mit zehn „neuen Balis“ punkten

Indonesiens Tourismus blickt erneut auf ein höchst erfolgreiches Jahr zurück: Mehr als 12 Millionen Besucher aus aller Welt von Jänner bis Dezember 2016 bedeuteten ein Wachstum von rund 16 Prozent und einen neuen Rekord für das Land mit seinen insgesamt 17.000 Inseln.

Aus Deutschland kamen 231.000 Gäste – und damit um 17 Prozent mehr als im Jahr 2015. Bei den Touristen aus der Schweiz (56.000) und aus Österreich (28.000) lag der Zuwachs bei jeweils rund 10 Prozent.

2017 rechnet das indonesische Tourismusministerium mit mindestens 15 Millionen internationalen Besuchern – und die Zahlen für den Jänner 2017 stimmen dabei durchaus optimistisch: 1,03 Millionen Touristen sorgten im ersten Monat des Jahres für ein stolzes Wachstum von 27 Prozent.

Die Tourismusverantwortlichen des Landes zeigten sich daher auf der ITB in Berlin auch zuversichtlich, das hochgesteckte Ziel von Präsident Joko Widodo erreichen zu können: Er will die Zahl der internationalen Gäste in seiner Amtszeit von 2014 bis 2019 auf 20 Millionen verdoppeln.

Um das zu schaffen, setzt Indonesien auf den Erfolg, den es mit der beliebten Urlaubsinsel Bali verzeichnet: Zehn „neue Balis“ sollen die Touristen ermutigen, auch andere Inseln zu entdecken, die ebenso faszinierend sind. Dabei geht es nicht um neue Tourismusprojekte, sondern um die bessere Bewerbung der bereits vorhandenen Juwele.

Dazu zählt das Tourismusministerium das Fischerdorf Labuan Bajo auf Flores, das als Ausgangspunkt für die Besuche der Insel Komodo mit ihren weltberühmten Komodowaranen bekannt ist, aber auch Borobudur als größten buddhistischen Tempel der Welt auf Java, die Strände von Mandalika südlich von Lombok und den Tobasee auf Sumatra als größten Kratersee der Welt, der die einzigartige Batak-Kultur beherbergt.

Die sechs weiteren Top-Destinationen sind das Ferienresort Tanjung Kelayang vor der Insel Belitung, das gut 1.500 Quadratmeter große Beachresort Tanjung Lesung auf Banten, das Archipel der „Tausend Inseln“ vor Jakarta, der aktive Vulkan Bromo in Ost-Java, der für seine Trekkingtouren zum Sonnenaufgang bekannt ist, das Tauchparadies Wakatobi mit dem zweitgrößten Korallenriff der Welt auf Sulawesi sowie Morotai – die nördlichste Insel der Molukken. Fünf weitere Fokus-Destinationen sollen noch folgen.

Noch in diesem Jahr wird das Tourismusministerium rund 20.000 Homestays entwickeln, die von der lokalen Bevölkerung betrieben werden. Die Besucher werden von den Gastfamilien in landestypischen Unterkünften begrüßt und können die Kultur Indonesiens aus erster Hand kennenlernen. Bis 2019 sollen gut 100.000 dieser Homestays entstehen – vorrangig in den zehn „neuen Balis“.

Zusätzlich will man in diesen Top-Destinationen die bestehenden Flughäfen verbessern und neue Flughäfen errichten: Am Airport Soekarno-Hatta in Jakarta wird bereits Ende 2017 der neue dritte Terminal fertiggestellt. Eine dritte Landebahn, die rund 300 Millionen US-Dollar kosten wird, soll die Kapazität weiter erhöhen. Ein vierter Terminal wird gerade entwickelt und voraussichtlich 2021 betriebsbereit sein.

Der Flughafen in Denpasar auf Bali wird seine volle Auslastung voraussichtlich in fünf bis zehn Jahren erreichen. Daher soll schon bald mit dem Bau eines neuen Airports begonnen werden. Im Gespräch ist ein Standort im noch wenig entwickelten Norden der Insel. Das Projekt wird vermutlich zehn Jahre von der Planung bis zur Eröffnung benötigen.



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