Gauck fordert Abschaffung der Todesstrafe in Indonesien

Der deutsche Bundespräsident Joachim Gauck hat den indonesischen Präsidenten Joko Widodo aufgefordert, die Todesstrafe in seinem Land abzuschaffen. 

Besonders, wenn es um Menschenrechte gehe, müssten Regierungschefs manchmal vorangehen, sagte Gauck am Montag nach Teilnehmerangaben bei einem Treffen mit Widodo in Berlin. Deutschland unterstütze Indonesiens Weg zu mehr Demokratie, versicherte der Bundespräsident. Das Land befinde sich in einem Transformationsprozess - aber gerade in einer solchen Situation brauche es eine kluge Politik, die die Gesellschaft mitnehme. 

Gauck und Widodo tauschten sich den Angaben zufolge intensiv über das Thema Todesstrafe aus. Der Gast bezeichnete diese Strafe als noch nötig im Kampf gegen Drogenkriminalität. Zudem seien rund 85 Prozent der Bevölkerung dafür, die Todesstrafe beizubehalten. Man könne solche Entscheidungen nicht gegen den Willen derart großer Teile der Bevölkerung treffen. 

Gauck bezeichnete die Beziehungen beider Länder unter anderem deswegen als so wichtig, weil man bei der Abwehr des radikalen Islamismus zusammenstehe und weil Indonesien als Beispiel dafür gelte, dass Islam und Demokratie sehr wohl vereinbar seien.



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