Taiwan - Lebendige Demokratie im Visier von Chinas Militärmacht

Seit Ende des Bürgerkrieges in China 1949 ist Taiwan ein Konfliktherd in Asien. Damals flüchteten die Truppen der chinesischen Kuomintang auf die Insel, so dass die Kommunisten in Peking dort bis heute nur eine abtrünnigen Provinz sehen. Ihre Drohung mit Rückeroberung wird durch Hunderte Raketen unterstrichen, die auf Taiwan zielen, wo heute 23 Millionen Menschen leben.

Die einst von portugiesischen Seefahrern Formosa («Ilha Formosa» - schöne Insel) getaufte Insel heißt offiziell «Republik China». Die Regierung sieht sich in der Tradition der 1911 gegründeten ersten chinesischen Republik.

Wegen des Drucks aus Peking trauen sich nur wenige Staaten, Taiwan als Staat anzuerkennen, müssen dafür aber auf diplomatische Beziehungen zu China verzichten. Deutschland vertritt seine Interessen in Taipeh nur durch ein Deutsches Institut.

Die USA haben sich 1979 verpflichtet, die Verteidigungsfähigkeit Taiwans zu sichern und zu verhindern, dass die Zukunft Taiwans anders als mit friedlichen Mitteln bestimmt wird.

Bis 1987 wurde die Insel unter Kriegsrecht regiert. In den 90er Jahren begann die Demokratisierung. Mit der Wahl 2000 gab es den ersten Regierungswechsel von der Kuomintang zur Fortschrittspartei (DPP). Mit seinen Unabhängigkeitsbestrebungen steuerte DPP-Präsident Chen Shui-bian acht Jahre auf Konfrontationskurs zu Peking.

Seit 2008 verfolgte Präsident Ma Ying-jeou von der Kuomintang die Annäherung. China ist heute Taiwans größter Handelspartner. Umgekehrt ist Taiwan einer der größten Investoren in China.

Bild: Präsidentenpalast in Taipeh; Bildquelle: Kamakura



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