Chinas Parlament beschließt offiziell Ende der Ein-Kind-Politik

In China ist das Ende der Ein-Kind-Politik nun auch offiziell beschlossene Sache. Nach einem am Sonntag von Chinas Parlament verabschiedeten Gesetz dürfen Paare ab dem 1. Januar zwei Kinder bekommen. Nach mehr als drei Jahrzehnten hatte die Kommunistische Partei bereits im Oktober überraschend das Ende der umstrittenen Regeln bekanntgegeben. Die Wende in der Familienpolitik erfolgte als Reaktion auf die rasante Alterung in China aufgrund rückläufiger Geburtenzahlen. Experten bezweifeln jedoch, dass es nun einen nachhaltigen Babyboom gibt: Angesichts hoher Mieten und teurer Schulbildung fürchten viele Paare in China, dass sie sich kein zweites Kind leisten können.

Die Ein-Kind-Politik war 1979 eingeführt worden. Das wachsende Riesenvolk musste ernährt und die knappen Ressourcen geschützt werden. Ohne die Geburtsbeschränkung würden heute in China nach offiziellen Angaben 300 Millionen Menschen mehr leben. Die Ein-Kind-Politik war wegen ihrer strengen Umsetzung mit Zwangsabtreibungen bis spät in der Schwangerschaft und anderer Übergriffe jedoch immer heftig umstritten. Bereits Ende 2013 gab es eine Lockerung. Danach durften Paare, von denen einer der Partner ein Einzelkind ist, schon zwei Kinder haben.



Über AdriaMediaGroup:

Seit 1999 bilden Online-Magazine das Fundament unseres Unternehmens. Dank unser regelmäßigen Markt- und Zielgruppenanalysen kennen wir unsere Leserinnen und Leser sehr gut und wissen genau, was diese von unseren Magazinen erwarten. Mit renommierten Nachrichtenagenturen wie dpa und AFP ergänzen wir die uns zur Verfügung stehenden Informationsquellen aus Politik und Wirtschaft. Stetig entwickeln wir unsere Magazine weiter und kreieren immer wieder neue Online-Magazine, die speziell auf das entsprechende Marktumfeld angepasst sind. Ob das kleine Nischenmagazin, ein Wirtschaftsjournal im Internet oder ein Tageszeitung im Internet. Mit über 45 Millionen Seitenaufrufen pro Monat (quelle: PIWIK September 2016), zeigt sich dass unsere aktuellen Magazine vom Publikum sehr gut angenommen werden. In den 17 Jahren unserer verlegerischen Tätigkeit mussten wir uns bis heute weder einem Abmahnverfahren stellen noch jemals einen Widerruf veröffentlichen. Entgegen anderer Verlage basiert unsere Berichterstattung auf seriöser Recherche und reinen Fakten. Wir sehen in grundsolider Berichterstattung auch heute noch die Zukunft unserer Arbeit.

Die AdriaMediaGroup ist seit 1999 auf dem internationalen Markt tätig. Derzeit publiziert die ADMG auf dem deutschsprachigen Markt über 80 Online-Magazinen aus unterschiedlichsten Themenbereichen. Alle Zeitschriften werden von unserem eigenem Redaktionsteam regelmässig aktualisiert.