Der islamistische Terror in Südostasien

Terror

Manila (dpa) - In Südostasien terrorisieren fanatische Muslime seit Jahrzehnten die Bevölkerung. Die erzkatholischen Philippinen und das buddhistische Thailand haben jeweils im Süden muslimische Unruheprovinzen, wo jedes Jahr Hunderte bei Anschlägen sterben. Das mit 250 Millionen Einwohnern bevölkerungsreichste muslimische Land der Welt, Indonesien, und das mehrheitlich muslimische Malaysia kämpfen seit Jahren gegen heimische Extremisten. Die beiden Hauptterrorgruppen: 

JEMAAH ISLAMIYAH: Von Indonesiern Anfang der 90er Jahre in Malaysia im Exil gegründet. Aktiv in Indonesien, Malaysia und im Süden der Philippinen. Will ein Kalifat in Südostasien errichten. Steht der Terrororganisation El-Kaida nahe. Ermordete 2002 bei Bombenanschlägen auf der indonesischen Ferieninsel Bali 202 Menschen, darunter mehr als 150 ausländische Touristen. Weitere Anschläge folgten. Verhält sich nach einem rigorosem Antiterrorkampf in Indonesien seit 2010 unauffällig.

ABU SAYYAF: Auch Anfang der 90er entstanden, im Süden der Philippinen. Spektakulärste Aktionen: im Jahr 2000 die Entführung von mehr als 20 Touristen von einer Taucherinsel in Malaysia auf die Philippinen, unter den Verschleppten die deutsche Familie Wallert. Sie kamen erst nach Monaten im Dschungel gegen Lösegeld frei. 2004 ein Anschlag auf eine Fähre auf den Philippinen mit 116 Toten. Die Drahtzieher, die Brüder Janjalani, wurden 1995 und 2006 getötet. Kämpfer entführen und morden weiter in ihrem Namen, sind von kriminellen Gangsterbanden aber nicht mehr zu unterscheiden.

Foto: flickr.com/Keith Bacongco



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