Schwule Eltern streiten in Bangkok vor Gericht mit der Leihmutter

Der Sorgerechtsstreit zwischen einem schwulen spanisch-amerikanischen Paar und einer Leihmutter in Thailand ist vor Gericht gelandet. Die beiden Männer, Gordon Lake und Manuel Santos, brachten das Baby namens Carmen am Mittwoch zur Anhörung in Bangkok mit. Sie haben beantragt, als legale Eltern des Babys anerkannt zu werden. Die Leihmutter weigert sich, das Kind aufzugeben.

Der Fall machte in Thailand nach dem Fall des Leihmutterbabys «Gammy» Schlagzeilen. Die australischen Eltern hatten Gammy, der ein Down Syndrom hat, bei der Leihmutter zurückgelassen und nur seinen gesunden Zwilling mitgenommen. Das löste weltweit Empörung aus. Die Regierung verschärfte daraufhin die bis dahin unklare Gesetzeslage. Leihmutterschwangerschaften gegen Bezahlung sind seitdem verboten.

Baby Carmen (heute 14 Monate) wurde vor der Verschärfung der Gesetze geboren. Lantos und Lake hatten die Leihmutter für ihre Dienste bezahlt, sie änderte ihre Meinung aber nach der Geburt. Sie argwöhnen, dass es daran liegt, dass das Kind nun schwule Eltern haben soll. Lantos und Lake haben bereits einen Sohn.



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