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Futuristische Öko-Ferien auf den Philippinen

Mit «The Nautilus Eco» soll auf einer philippinischen Insel ein umweltfreundliches Resort geschaffen werden. Spektakuläre Architektur trifft auf nachhaltige Bauweise. Es gibt nur ein Problem.

Das Bauprojekt «The Nautilus Eco-Resort» schaut aus wie eine weitere Aufschüttung vor Dubai, ist aber eine neue Ferienanlage auf einer Insel der Philippinen. Sämtliche Gebäude sind aus wiederverwendeten oder -aufbereiteten Materialien aus dem Umland gebaut.

Die meerseitigen Unterkünfte sind drehbare Appartement-Bauten, die sich nach der Sonne ausrichten können, und die muschelförmigen Türme beinhalten die Hotelzimmer.

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Vietnam: Warum der Aufstieg des Tigerstaats anderen Ländern Hoffnung geben kann

Noch vor drei Jahrzehnten war Vietnam eines der ärmsten Länder der Welt. Heute ist es eines der Vorzeigeländer in Asien: Die Wirtschaft wächst rasant, der Tourismus blüht und die vietnamesischen Schüler räumen in den PISA-Studien ab. Was sind die Gründe für diesen Aufstieg?

Es ist laut auf den Straßen von Ho-Chi-Minh-Stadt. Hunderte Motorroller mit jungen Vietnamesen auf dem Weg zur Arbeit knattern vorbei. Die behelmte Armada quetscht sich zwischen Autos, Lastern und Taxis durch den Berufsverkehr.

Einheimische und Touristen tummeln sich in den vielen kleinen Läden, Coffeeshops, Restaurants, Reisebüros und Massagesalons. Selbst nachts ist es dank der wummernden Musik in den Vergnügungsvierteln der Stadt kaum einmal ruhig.

Vietnam hat ein Boom erfasst, dessen Dynamik in den großen Städten Hanoi und Ho-Chi-Minh-Stadt überall zu spüren ist.

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Verkehrsunfälle in Thailand: Jährlich 24.000 Tote, eine Million Verletzte

Bangkok – Der Vorsitzende einer Stiftung, die sich gegen Alkohol am Steuer einsetzt, wies darauf hin, dass in Thailand pro Jahr 24.000 Menschen im Straßenverkehr sterben. Die Anzahl der Verletzten gab er mit eine Million Personen jedes Jahr an.

Die von der Uno herausgegebene Anzahl der Verkehrstoten ist länger bekannt. Aber die Anzahl der Verletzten im Straßenverkehr wurde immer heruntergespielt. Nur einmal wurde vom Gesundheitsministerium die Zahl von einer Million genannt. Die Daten stützen sich auf Krankenhausberichte.

Stiftungsvorsitzender Thaejing Siripanich sagte, dass sich von den eine Million Verletzten jährlich zehn Prozent nicht mehr erholten und eine Behinderung zurückbliebe.

Die Hauptursache für die vielen Verkehrsunfälle sieht er nicht in den Fahrkünsten der Thais, sondern im Alkohol. Er wies darauf hin, dass in Thailand Akzeptanz herrsche, wenn es bei Festivitäten zu besonders vielen Unfällen komme. Das wären Neujahr, Chinesisches Neujahr, Thailändisches Neujahr (Songkran) und das jetzt vor der Tür stehende Lichterfest Loy Krathong, das in diesem Jahr am 4. November gefeiert wird.

Letztes Jahr starben während Loy Krathong 189 Menschen im Straßenverkehr, 19.869 wurden verletzt.

 
Laos: Auf Drahtseilen über den Regenwald fliegen

Im Norden von Laos können Reisende auf Drahtseilen über den Regenwald fliegen. Das Gibbon Experience ist ein Ökoprojekt, das viel Natur und großen Spaß bietet, aber keine Affen Der erste Versuch ist noch harmlos. Vor einem Bach legen wir unsere Gurte an, schnallen den Karabiner auf die Rolle am Drahtseil, lassen uns fallen, gleiten ein paar Sekunden durch die Luft und springen auf dem anderen Ufer auf eine kleine Plattform. Mehr ist es nicht, erklären uns unsere laotischen Führer in etwas gebrochenem Englisch, nur etwas länger. Vor der Abfahrt in den Nam-Kan-Nationalpark im hohen Norden von Laos haben wir im Büro von Gibbon Experience per Video noch eine Einweisung bezüglich des richtigen Verhaltens beim "Ziplining" erhalten sowie Handschuhe, Gurt und Helm. Dann wird man auf holprigen Straßen in den Park gefahren, Dauer: eine gute Stunde. Vor rund 20 Jahren hat ein französischer Schullehrer das Gebiet entdeckt und eine lokale Initiative gegründet, um das illegale Abholzen der riesigen Regenwälder in der Bokeo-Provinz zu stoppen und auch die von Ausrottung bedrohten Gibbonaffen zu retten. Die Lösung: ein Programm, damit Touristen den Regenwald möglichst hautnah erleben und die lokale Bevölkerung sich einen Lebensunterhalt verdienen kann.

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Ein falsches Wort bedeutet Knast!

In wenigen Tagen wird Thailands König Bhumibol bestattet. Während das Volk trauert, geht die Junta immer härter gegen vermeintliche Majestätsbeleidigung vor. Ein neuer kurioser Fall sorgt für Aufsehen.

Bangkok. Eigentlich geht es hektisch in Bangkok zu. Ich wohne mitten in der Stadt, nicht weit von mir verläuft eine laute, mehrspurige Straße. Doch als ich Freitag auf meinem Balkon stand, war es so leise, dass ich die Hühner meines Nachbarn gackern hörte.

Die Hauptstadt ist in ruhiger Trauerstimmung: Andächtig feiern die Thais den einjährigen Todestag des hochgeschätzten Königs Bhumibols: Fast alle tragen schwarz oder weiß, in der Bahn erklingt Trauermusik und Partys sind erst einmal Tabu – das gilt auch für Touristen. Am 26. Oktober erreichen die Zeremonien mit der Einäscherung den Höhepunkt. Hunderttausende werden dafür in Bangkok erwartet.

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