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Künstlerischer Umweltschutz in Indonesien PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: thomas.jaeger   
Montag, den 28. August 2017 um 03:33 Uhr

In Indonesien prangern Künstler mit ihren Werken die Zerstörung des Regenwalds durch die Palmölindustrie an.

Bedrohlich lodern die Flammen zwischen den Pflanzen hinauf. Schwarze Rauchwolken steigen in die Höhe. Eine schmale, haarige Gestalt schwingt sich von einem Gewächs zum anderen. Es ist ein orange-brauner Orang-Utan. Der Menschenaffe versucht, sich vor dem Feuer in Sicherheit zu bringen. Aus seiner ganzen Haltung spricht Todesangst. Zum Glück ist der flüchtende Affe nur gemalt. Dafür sind aber die Blätter der Pflanzen echt. Denn in den Bildern des Künstlers Ernest Zacharevic wird der reale Gegenstand zum Teil seiner Kunst. Durch seine Malerei ist eine gewöhnliche graue Betonwand, auf der wild die Pflanzen wuchern, zum Symbol des brennenden Urwalds geworden.

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Ein Beben als Chance – Tempelstadt Bagan soll Welterbe werden PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: thomas.jaeger   
Montag, den 21. August 2017 um 04:00 Uhr

Von Christoph Sator, dpa

Kein Zweifel: Myanmars alte Königsstadt Bagan ist eine der schönsten Tempelanlagen der Welt. Vor einem Jahr richtete ein Erdbeben hier große Schäden an. Aber für viele ist das auch eine Chance: Bagan soll Unesco-Weltkulturerbe werden. Deutschland hilft dabei.

Bagan (dpa) – Es ist wieder sehr heiß dieser Tage in Bagan, der alten Königsstadt in Myanmar mit ihren mehr als 2000 buddhistischen Tempeln: 35 Grad im Schatten, von dem es hier gar nicht so viel gibt. Die meisten Touristen bleiben nach der Mittagszeit deshalb lieber im Hotel. Nach draußen geht man besser erst wieder am Abend. Zumal sich dann auch die spektakulären Fotos machen lassen, wie die Sonne am Ufer des Irrawaddy hinter den Pagoden versinkt.

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Malaysia: Lebensraum für Orang-Utans schwindet PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: thomas.jaeger   
Montag, den 21. August 2017 um 03:59 Uhr

Immer mehr Plantagen, immer weniger Natur: Die Zukunftsperspektiven von Orang-Utans haben sich aus Sicht von Umweltschützern weiter verschlechtert.

„Die Situation für den Orang-Utan war noch nie so ernst“, mahnt die Tierschutzorganisation Borneo Orangutan Survival (BOS) vor dem Welt-Orang-Utan-Tag an diesem Samstag. Sie warnt vor dem Aussterben der Menschenaffen, wenn die Zerstörung des Regenwaldes andauert.

In den vergangenen drei Jahrzehnten hätten die Tiere, die nur noch auf den Inseln Sumatra und Borneo vorkommen, fast die Hälfte ihres Lebensraums verloren, betont die Umweltstiftung WWF. Teils würden Brände gelegt, um Regenwald roden und die Flächen als Plantagen nutzen zu können. Von dort kommen Palmöl, Holz und Papier auch auf den deutschen Markt.

In Verbindung mit der von Natur aus geringen Fortpflanzungsrate von Orang-Utans könne die Zerstörung der Lebensräume dramatische Folgen haben, erklärte die Organisation BOS. Die Zeit der Orang-Utans laufe ab. „Wenn wir jetzt nichts tun, ist es bald zu spät.“ Laut den Tierschützern, die nach eigenen Angaben in 25 Jahren bislang 2000 Orang-Utans retteten und auch Tiere auswildern, gibt es am Samstag und Sonntag in mehreren deutschen Städten und in Zoos Veranstaltungen im Zeichen der Orang-Utans.

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Thailand: Tourismus im Nordosten wird gefördert PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: thomas.jaeger   
Montag, den 21. August 2017 um 03:56 Uhr

Buriram – Das Ministerium für Tourismus und Sport will den Tourismus in nordöstlichen Provinzen weiter fördern und so für die Bürger mehr Einkommen generieren.

Tourismus- und Sportministerin Kobkarn Watthanawarangkul sagte, dass die Provinzen Nakhon Ratchasima, Buriram, Surin und Chaiyaphum ein großes touristisches Potential hätten. Daher soll ein „Geo Park“ vorbereitet werden, im Rahmen dessen Touristen erdkundliche Touren in die Region machen können.

In den letzten fünf Monaten seien sechs Prozent mehr Touristen in die Region gekommen als im Jahr zuvor, nämlich sieben Millionen. Bis Ende des Jahres sollen es 16 Millionen Besucher werden, die 32 Milliarden Baht generieren.

Neben geologischen und antiken Sehenswürdigkeiten wird in Buriram im Oktober kommenden Jahres zudem der Moto GP zu sehen sein. Die Region als Veranstaltungsort für den Motorsport zu bewerben, soll weitere Besucher anziehen.

Gleichzeitig soll der Flughafen von Buriram (Foto) ausgebaut werden, weil die Touristenzahlen immer weiter ansteigen. Die Parkplatzkapazität für Flugzeuge soll von zwei auf sechs erhöht werden, ein zusätzlicher Taxiway wird entstehen. Das Projekt ist mit 140 Millionen Baht veranschlagt.

Zuletzt aktualisiert am Montag, den 21. August 2017 um 03:58 Uhr
 
Indonesien: 10.000 Männer tanzen "Tanz der tausend Hände" PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: thomas.jaeger   
Dienstag, den 15. August 2017 um 02:47 Uhr

Der Tanzauftritt zählt zum immateriellen Unesco-Weltkulturerbe. Die musikalische Begleitung machte heuer auf die Regenwaldvernichtung aufmerksam.

10.000 Männer haben in Indonesien mit einem gemeinsamen Tanzauftritt auf die Regenwaldvernichtung in ihrem Land aufmerksam gemacht. Das indonesische Museum der Rekorde bezeichnete den Auftritt am Sonntag als nationalen Rekord. Die Männer, gekleidet in traditionellen Kostümen, saßen in Reihen nebeneinander und klatschten simultan auf ihre Schenkel und Schultern.

Der so genannte "Tanz der tausend Hände" wurde 2011 in das immaterielle Unesco-Weltkulturerbe aufgenommen. Tausende Zuschauer beobachteten das Spektakel in der Provinz Aceh im Westen des Inselstaats. Der Tanz, begleitet von einem Musikstück, soll die Einheit der Menschen zum Ausdruck bringen. In dem Lied ging es um den Schutz des Regenwalds in der Region: In dem lokalen Mount Leuser Nationalpark leben vom Aussterben bedrohte Sumatra-Tiger und Elefanten. Der Bestand der Tiere wird durch die Ausweitung der Palmöl-Produktion in der Region gefährdet.

 
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