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Philippinen: Duterte verweigert sich Korruptionsermittlungen PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: thomas.jaeger   
Dienstag, den 03. Oktober 2017 um 05:34 Uhr

Der philippinische Präsident Rodrigo Duterte reagierte mit einer Schimpftirade gegen einen Sondermittler und dessen „miserable“ Behörde.

Nach Korruptionsvorwürfen hat der philippinische Präsident Rodrigo Duterte jede Zusammenarbeit mit den Ermittlern abgelehnt. Er werde sich dem ermittelnden Sonderstaatsanwalt nicht „unterwerfen“, sagte Duterte am Samstagabend. Melchor Arthur Carandang geht Vorwürfen über unrechtmäßig erworbenes Vermögen Dutertes nach.

Demnach hat der Präsident über hunderte Millionen von Pesos auf seinen Bankkonten nicht wie vorgeschrieben Auskunft gegeben. Duterte reagierte mit einer Schimpftirade gegen den Ermittler und dessen „miserable“ Behörde. Die gegen ihn erhobenen Vorwürfe bezeichnete er als „Lügen“, die der Ermittler mit „gefälschten Beweisen“ zu belegen versuche.

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Thailand: „Ofo“-Fahrräder kommen nach Phuket PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: thomas.jaeger   
Dienstag, den 26. September 2017 um 02:04 Uhr

Phuket – Das in Peking ansässige Unternehmen Ofo wird seine Mietfahrräder ab 1. Oktober auch in Phuket anbieten. Begonnen wird mit 1000 Stück.

Der Geschäftsführer von Ofo Thailand, Noppol Toochinda, sagte, das Pilotprojekt in Phuket wird die Initiative „Smart City“ der Ferieninsel fördern. Sobald das Programm angelaufen ist, können die Einwohner die Fahrradvermietung einen Monat lang kostenfrei ausprobieren, auch ohne Hinterlegung einer Kaution.

Ofo ist dafür ausgelegt, dass die Fahrräder für Strecken zwischen einem und fünf Kilometern benutzt werden. Die Fahrräder stehen an bestimmten Stellen, die auf der Ofo- Handy-App ausgewiesen sind. Mit dieser App können die Fahrräder auch entsperrt werden. Pro 30 Minuten kostet die Fahrradmiete fünf Baht. Die Kaution beträgt 99 Baht. Alle Gebühren werden über die App eingezogen.

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Wasserspinat: Unkraut aus dem Wok PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: thomas.jaeger   
Dienstag, den 26. September 2017 um 02:02 Uhr

In Vietnam wächst Wasserspinat in jedem Tümpel oder Teich – und dem Kraut werden wundersame Kräfte nachgesagt. Auch geschmacklich ist der Rau Muong ein Wunder. Besonders dann,wenn man ihn ganz simpel zubereitet.

Auf Reisen für unser Buch über vietnamesische Küche und Kultur hatten meine Frau Susanna Bingemer und ich Rau Muong, den vietnamesischen Wasserspinat, schon oft gegessen. Am liebsten ist er mir ganz einfach, als Salat oder in Suppen oder als Gemüse: kurz und sehr heiß gewokt, mit einer gequetschten Knoblauchzehe und einem Schuss Sojasauce. So schmecken die Stiele superknackig und frisch, gleichzeitig sind die Blätter ganz leicht geröstet und weich wie gedünsteter Spinat. Bewusst wahrgenommen habe ich die Pflanzen erst in den Wassergräben um die Ruinen des alten Kaiserpalastes in Hue. Im Morgengrauen paddelten zwei Frauen mit ihrem kleinen Boot in den Gräben und schnitten Wasserspinat für den Markt. Arme Frauen nutzen die ehemaligen Verteidigungsanlagen des Feudalismus um ihren Lebensunterhalt zu bestreiten – egal wie gut oder schlecht der vietnamesische Staat heute für seine Einwohner sorgen mag, die Szene wirkte auf mich sehr friedlich und wie ein Symbol der Entwicklung.

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Weniger Glücksspiel im lottoverrückten Laos PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: thomas.jaeger   
Dienstag, den 26. September 2017 um 02:00 Uhr

Um Spielsucht einzudämmen, zieht die Regierung bereits verteilte Lizenzen wieder ein

»Süü leek boo?« Die junge, attraktive Frau im schwarzen Minikleid geht von Tisch zu Tisch in der Sporthalle. Die meisten der Männer haben schon ein Spiel Badminton hinter sich, zumindest einen Satz, und sind durchgeschwitzt. Ein starker Kontrast zur Dame im kleinen Schwarzen. Sie versucht, Lotterielose zu verkaufen. »Wollen Sie eine Nummer kaufen?« Tausende meist junge Frauen sitzen in ganz Laos Abend für Abend an kleinen Tischchen am Straßenrand, andere gehen in Sporthallen und Restaurants auf Kundenjagd. Meist verkaufen sie die Lose der staatlichen laotischen Entwicklungslotterie, die bisher zweimal wöchentlich zwei- bis vierstellige Endzahlen der Lotterielose ziehen. Diese Art Lotterie scheint eine Form gesteigerter Spiritualität zu sein, stehen die zweistelligen Endzahlen doch für verschiedenen Tiere, deren Erscheinen in Tagesereignissen oder Traumbildern zum Kauf des richtigen Loses verhelfen soll. Nicht selten werden auch Geister oder deren irdisches Personal in Form von Mönchen und Schamanen bemüht, einen gewinnträchtigen Tipp zu geben.

Letztlich aber unterscheidet sich auch die laotische Lotterie nicht von den profaneren Ausgaben der westlichen Welt: es bleibt immer ein gehöriger Batzen Geld beim Betreiber. In diesem Fall ist es der laotische Staat, der sich den Gewinn mit einigen ausgewählten Privatfirmen teilt, denen die Logistik der Lotterien vom Losverkauf bis zur Gewinnausschüttung übertragen ist.

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Taifune „Talim“ und „Doksuri“ wüten in Asien PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: thomas.jaeger   
Montag, den 18. September 2017 um 08:23 Uhr

In Vietnam starben durch Taifun „Doskuri“ acht Menschen. In Japan mussten hunderte Flüge gestrichen werden.

Taifun „Doksuri“ hat in Vietnam acht Menschen getötet und schwere Schäden im Norden und in der Mitte des Landes angerichtet. 120.000 Häuser wurden teilweise oder vollständig zerstört, weitere 6.000 standen nach Behördenangaben vom Samstag unter Wasser. Betroffen war auch die Hauptstadt Hanoi. Bei einem umfassenden Stromausfall waren zudem 1,3 Millionen Menschen ohne Strom.

Die Behörden warnten zudem vor weiteren Sturzfluten und Erdrutschen. „Doksuri“ ist bereits der dritte Tropensturm, der Vietnam in diesem Jahr trifft. Im vergangenen Jahr waren bei Stürmen 264 Menschen in dem südostasiatischen Land ums Leben gekommen und Schäden von 1,75 Milliarden Dollar (1,5 Mrd. Euro) entstanden, fast fünf Mal so viel wie im Vorjahr.

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