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Vulkan auf Bali stößt 4000 Meter hohe Rauch-und Aschewolke aus PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: thomas.jaeger   
Montag, den 27. November 2017 um 04:51 Uhr

Auf der indonesischen Ferieninsel Bali hat der Vulkan Agung eine tausende Meter hohe Rauchsäule ausgestoßen. Die Rauch- und Aschewolke war am Sonntag bereits bis zu 4000 Meter hoch, wodurch es zu Flugausfällen und -verspätungen kam, wie ein Sprecher des Flughafens von Bali sagte. Mindestens 2000 Flugpassagiere waren betroffen, die meisten waren Touristen aus Australien.

Am Sonntagnachmittag (Ortszeit) war der Flughafen der bei Touristen äußerst beliebten Insel zunächst noch offen. Airportsprecher Arie Ahsanurrohim zufolge hatten mindestens 28 Flüge Verspätung oder wurden gestrichen. Die Entscheidung, Flüge zu verschieben oder umzuleiten, liege bei den einzelnen Fluglinien, sagte er.

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Massengräber in Indonesien entdeckt PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: thomas.jaeger   
Sonntag, den 19. November 2017 um 05:29 Uhr

In Indonesien sind nach Angaben von Menschenrechtsaktivisten neue Massengräber aus der Zeit der Kommunisten-Verfolgung entdeckt worden.

Nach Angaben der Organisation 1965 Victims Group, befinden sich auf der Insel Java in Indonesien 16 Stätten mit rund 5000 Opfern der antikommunistischen Verfolgungen der Jahre 1965-1966.

Die teilte die Organisation am Donnerstag in Jakarta mit. Historiker gehen davon aus, dass damals bis zu einer halben Million Anhänger der Indonesischen Kommunistischen Partei von Soldaten und Milizionären getötet wurden.
Zu jener Zeit kam General Suharto an die Macht, der den südostasiatischen Inselstaat drei Jahrzehnte lang mit harter Hand regierte. Er machte die Kommunisten für einen fehlgeschlagenen Staatsstreich verantwortlich. Im Zuge der Verfolgungskampagne wurde er Staatschef.

Obwohl es sich um einen der blutigsten Vorgänge zu Zeiten des Kalten Kriegs handelte, war das Thema in Indonesien lange Zeit tabu. Vergangenen Monat freigegebene diplomatische US-Akten belegen, dass die USA Kenntnis von den tödlichen Verfolgungskampagnen hatten. Ein US-Diplomat beschreibt das gewaltsame Vorgehen der Armee als «umfassendes Abschlachten».

 
Myanmar – Weitere Belege für Völkermord an Rohingya PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: thomas.jaeger   
Sonntag, den 19. November 2017 um 05:27 Uhr

MYANMAR ⋅ Experten haben die Gewalt gegen die Minderheit der Rohingya in Myanmar als „Völkermord“ bezeichnet. Es gebe „zunehmend Beweise“ für diese Anschuldigung, erklärten die Menschenrechtsorganisation Fortify Rights und das Holocaust-Museum in Washington am Mittwoch.

Als Belege werden unter anderem Opfer mit durchgeschnittener Kehle angeführt. Andere Menschen seien vom Militär bei lebendigem Leib verbrannt worden.

Die Autoren von Fortify Rights haben nach eigenen Angaben mit mehr als 200 Überlebenden, Augenzeugen und Menschenrechtsexperten gesprochen, um gewaltsame Übergriffe der Sicherheitskräfte gegen die Rohingya von Oktober bis Dezember 2016 und ab Ende August 2017 zu dokumentieren. Ein 30-seitiger Bericht kommt nun zum Schluss, dass die Sicherheitskräfte des südostasiatischen Landes zumindest „Verbrechen gegen die Menschlichkeit und ethnische Säuberungen begangen haben“.

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 19. November 2017 um 05:29 Uhr
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Thailand: Konferenz wegen Meeresverschmutzung PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: thomas.jaeger   
Sonntag, den 19. November 2017 um 05:25 Uhr

Phuket – Thailand will bis zum Jahr 2021 den Plastikmüll, der häufig im Meer landet, deutlich reduzieren. Dieserhalb wird in Phuket am 22. und 23. November eine Konferenz stattfinden.

Jatuporn Burupat, der Chef der Marinebehörde, zitierte eine Studie von 2010 über 192 Länder, wonach Thailand an sechster Stelle steht, was die Produktion von Plastikmüll betrifft. Der Müll landet oft im Meer, bildet dort sogenannte Müllinseln, wird an Land gespült und verdreckt die Traumstrände.

An erster Stelle steht China, gefolgt von Indonesien, den Philippinen, Vietnam und Sri Lanka. Hinter Thailand kommen die Länder Ägypten, Malaysia, Nigeria und Bangladesch.

Da auf den vorderen Plätzen viele Länder der ASEAN-Staatengemeinschaft liegen, sei es wichtig, einen gemeinsamen ASEAN-Managementplan auszuarbeiten, sagte Japuporn.

Er gab zu, dass die Nachrichten über verschmutzte Strände oder Müllinseln vor Thailand keine Übertreibung seien. Auf der Konferenz soll nach Lösungswegen gesucht werden, wie die Müllberge, die ins Meer gelangen, abgebaut werden können.


Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 19. November 2017 um 05:27 Uhr
 
Indonesien: Museum entfernt Wachsfiguren-Hitler aus Ausstellung PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: thomas.jaeger   
Montag, den 13. November 2017 um 01:59 Uhr

Zahlreiche Besucher in einem indonesischen Museum haben neben einer Wachsfigur Adolf Hitlers posiert und Selfies gemacht. Nach Beschwerden hat das Museum die Figur aus der Ausstellung genommen.

Ein Museum in Indonesien hat nach Protesten eine lebensgroße Figur Adolf Hitlers entfernt, die vor einem Auschwitz-Foto ausgestellt war. Das De ARCA Statue Art Museum in der Stadt Yogyakarta zeigt Wachsfiguren von insgesamt etwa 80 Persönlichkeiten. Die Hitler-Figur war ein besonders beliebtes Fotomotiv: Viele Besucher posierten neben dem Diktator, der breitbeinig vor dem Eingangstor mit dem Spruch „Arbeit macht frei“ stand, für Selfies.

Auf Fotos in sozialen Netzwerken war zu sehen, wie einige Besucher neben dem Exponat den Arm zum Hitler-Gruß heben. Auch Kinder posierten neben dem Diktator.

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