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Indonesien will Homosexualität im TV verbieten PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: thomas.jaeger   
Montag, den 23. Oktober 2017 um 07:46 Uhr

Politiker in Jakarta wollen Schwule und Lesben in der Öffentlichkeit unsichtbar machen: Nach einem Gesetzentwurf soll jetzt die Darstellung von Homosexualität im Fernsehen untersagt werden.

Das indonesische Parlament behandelt nach Angaben der Nachrichtenagentur Reuters einen Gesetzentwurf, laut dem „LGBT-Verhaltensweisen“ in den nationalen Fernsehsendern verboten werden sollen. Ausdrücklich schwule oder lesbische Personen in TV-Sendungen sollen dem Entwurf zufolge ebenso tabu sein wie Männer, die sich wie Frauen kleideten oder „weiblich“ agierten.

Der Abgeordnete Hanafi Rais begründete die Inititative damit, dass Homo- und Transsexualität „abnorm“ und eine Gefahr für „junge Generationen“ seien. Bobby Rizaldi, der ebenfalls im Parlament von Jakarta sitzt, erklärte außerdem: „LGBT ist nicht kriminell, aber wenn es in den öffentlichen Raum eindringt und von Fernsehsendern übertragen wird, muss es natürlich reguliert werden.“

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Ein falsches Wort bedeutet Knast! PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: thomas.jaeger   
Montag, den 23. Oktober 2017 um 07:44 Uhr

In wenigen Tagen wird Thailands König Bhumibol bestattet. Während das Volk trauert, geht die Junta immer härter gegen vermeintliche Majestätsbeleidigung vor. Ein neuer kurioser Fall sorgt für Aufsehen.

Bangkok. Eigentlich geht es hektisch in Bangkok zu. Ich wohne mitten in der Stadt, nicht weit von mir verläuft eine laute, mehrspurige Straße. Doch als ich Freitag auf meinem Balkon stand, war es so leise, dass ich die Hühner meines Nachbarn gackern hörte.

Die Hauptstadt ist in ruhiger Trauerstimmung: Andächtig feiern die Thais den einjährigen Todestag des hochgeschätzten Königs Bhumibols: Fast alle tragen schwarz oder weiß, in der Bahn erklingt Trauermusik und Partys sind erst einmal Tabu – das gilt auch für Touristen. Am 26. Oktober erreichen die Zeremonien mit der Einäscherung den Höhepunkt. Hunderttausende werden dafür in Bangkok erwartet.

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Kambodscha: Endstation für die legendäre Bambusbahn PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: thomas.jaeger   
Dienstag, den 17. Oktober 2017 um 04:20 Uhr

Kambodschas Bambusbahn muss vielleicht bald offiziellen Zügen weichen

Phnom Penh – Eine Bambuspalette, ein kleiner Motor – fertig ist der Bamboo-Train, mit dem Touristen nahe der kambodschanischen Stadt Battambang durch Reisfelder rattern. Was für viele ein Highlight ihrer Kambodscha-Reise ist, wurde in den 1980ern aus der Not geboren, die verfallenen Schienentrassen aus der Kolonialzeit zu nutzen. Seit das Bahnnetz renoviert wird, sind die Tage der Bambusbahn gezählt.

Die improvisierten Wagen – Ausdruck von Kreativität und Unternehmergeist in der infrastrukturarmen Nation – verwandelten sich über die Jahrzehnte in eine beliebte Touristenattraktion. „Es war gut, endlich ein bisschen Wind im Gesicht zu haben“, ruft die 25-jährige Schwedin Josefin Strang nach einer Fahrt in glühender Tropensonne. „Ich bin froh, dass es der Bambuszug war und nicht ein gewöhnlicher Zug, denn die Gleise sind wahrlich nicht so gut in Schuss.“

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Thailand: Müllproblem an den Stränden von Jomtien schlimmer als je zuvor PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: thomas.jaeger   
Dienstag, den 17. Oktober 2017 um 04:16 Uhr

Pattaya/Jomtien – Verstörende Bilder von Touristen, die sich an einem völlig verschmutzten Strand des einstmals so gepflegten Jomtien zu entspannen versuchen machten am Montag landesweit die Runde in Online-Zeitungen und Sozialen Medien. Wie zu erwarten, vielen die Reaktionen alles andere als positiv aus.

Ein Reporter von Sophon Cable TV aus Pattaya hatte die Aufnahmen gemacht und Liegestuhl-Verleiher und Händler gefragt, was sie über den Zustand des Strandes denken. Mehrere Betreiber waren sich einig, dass die Strände niemals schlimmer ausgesehen hätten und die Situation sehr ernst sei.

“Die Regenfälle der letzten Wochen haben immer wieder große Mengen an Müll aus der Stadt ins Meer gespült. Wellen bringen den Müll dann wieder zurück zum Strand. Berge an Plastiktüten, Plastikflaschen, Treibholz und Schmutzmüll verschandeln mehrere hundert Meter Strand”, sagte Liegestuhl-Verleiher Santi Thianthong im Gespräch mit dem Sophon-Reporter.

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Schiff vor den Philippinen gesunken: Passagiere trieben im Meer PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: thomas.jaeger   
Dienstag, den 17. Oktober 2017 um 04:12 Uhr

31 Menschen nach zwei Stunden gerettet

Manila – Im Süden der Philippinen ist ein Schiff mit 31 Menschen an Board gesunken. Die Passagiere trieben nach Angaben der Küstenwache vom Sonntag etwa zwei Stunden lang im Meer, bevor sie gerettet wurden. Riesige Wellen hatten das Schiff vor der Stadt Zamboanga City zum Sinken gebracht.

Die Wellen zerstörten auch etwa 60 im Küstengebiet auf Stelzen gebaute Häuser. Ausgelöst wurden die Wellen Meteorologen zufolge von eine sogenannten Innertropischen Kovergenzzone, einem Tiefdruckgebiet.

Zudem zog in den vergangenen Tagen der Tropensturm "Khanun" über den südostasiatischen Inselstaat. Seit Freitag werden nordöstlich der Hauptinsel Luzon zehn Seeleute vermisst. Die in Hongkong registrierte "MV Emerald Star" sei auf dem Weg nach Indonesien in einem Sturm gesunken, teilte die philippinische Küstenwache am Samstag mit.

Das Schiff habe zuletzt rund 150 Seemeilen (etwa 275 Kilometer) nordöstlich von Luzon ein Notsignal abgesetzt. "Khanun" bewegt sich derzeit in Richtung Hongkong. Dort wurden bereits Fährverbindungen wegen des starken Windes eingestellt und Flüge abgesagt

 
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