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Singapurs Generalstabschef bekräftigt Beziehungen zu Thailand

armeen-singapur-thailandBangkok - Generalstabschef Ng Chee Meng aus Singapur hatte bei seinem Besuch in Bangkok seine enge Zusammenarbeit mit dem thailändischen Militär bekräftigt.

Thai Supreme Commander Gen Tanasak Patimapragorn empfing am Mittwoch seinen Amtskollegen aus Singapur mit einer Ehrenwache der thailändischen Streitkräfte im Hauptquartier der Royal Thai Armed Forces von Bangkok.

Bei den Gesprächen hatte Generalstabschef Ng Chee Meng bestätigt, dass die bilateralen Beziehungen fortgesetzt werden und äußerte Verständnis über die derzeitige Situation in Thailand.

Der Weg des Nationalen Rates zur Erhaltung von Ruhe und Ordnung (NCPO) würden zu einer erfolgreichen Verwaltung des Landes führen und eine Teilnahme an der ASEAN-Gemeinschaft ebnen, sagte er.

Das Militär beider Länder würde weiterhin Informationen austauschen und an seiner Bildungspartnerschaft festhalten. Beide Oberbefehlshaber diskutierten auch über die gemeinsame Schaffung eines Asien-Katastrophenschutz-Zentrums.

 
Thailand: Schutz von Krokodilen soll gelockert werden

thailand-krokodileBangkok - Thailand will in Bezug auf das Washingtoner Artenschutzabkommen (Cites) erreichen, dass der Schutz von Süßwasserkrokodilen gelockert wird, damit Thailand mehr Produkte exportieren kann, die aus Krokodilleder bestehen.

Laut Fischereiamt gibt es in Thailand 809 Krokodilfarmen, die jährlich Produkte im Wert von zwei Milliarden Baht exportieren. Die Farmen züchten pro Jahr 200.000 Süßwasserkrokodile, der Handelswert wird jährlich mit vier Milliarden Baht angegeben.

Doch nur 23 dieser Farmen sind bei Cites registriert. Thailand will erreichen, dass die Krokodile nicht auf Anhang 1 stehen, dann sind Tiere vom Aussterben bedroht, sondern auf Anhang 2, dann kann Handel mit diesen Tieren bedingt erlaubt werden.

Im März wurde von Cites der Antrag Thailands zurückgewiesen, den Schutz von Salz- und Süßwasserkrokodilen zu lockern.

 
Flüchtlinge sollen nach Myanmar zurück

fluechtlinge-myanmar-01Die Militärs aus Thailand und Myanmar planen, bis zu 130.000 Flüchtlinge zu repatriieren. Menschenrechtsorganisationen kritisieren den Vorstoß scharf und befürchten eine humanitären Katastrophe.

In der bergigen Waldregion an der Grenze zwischen Thailand und Myanmar liegen seit Jahrzehnten große Flüchtlingslager. Die meisten der etwa 130.000 Bewohner sind in den letzten 25 Jahren aus Myanmar vor Bürgerkriegen zwischen den ethnischen Minderheiten und der Zentralregierung geflohen.

Am Montag (14.07.2014) wurde bekannt, dass das Militär Thailands und Myanmars die Repatriierung der Flüchtlinge planen. General Prayuth Chan-ocha, Führer der thailändischen Militärjunta, kündigte nach Gesprächen mit dem Stabschef der Armee Myanmars, Min Aung Hlaing, an, dass die Flüchtlinge unter Berücksichtigung internationaler Menschenrechtsstandards zurückgeschickt würden.

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Polizei ist Organhandel in Thailand und Kambodscha auf der Spur

organhandelBangkok/Phnom Penh (dpa) - Nieren armer Leute soll eine Frau in Kambodscha gekauft und an wohlhabende Patienten in Thailand weiterverkauft haben. Die Frau wurde verhaftet, wie Polizeisprecher Kirth Chantharith am Dienstag bestätigte. Thailands Behörden ermittelten, berichtete das Gesundheitsministerium in Bangkok auf seiner Webseite. Es würden alle 26 Krankenhäuser überprüft, die Transplantationen vornähmen. Eigentlich dürfen dort nur Blutsverwandte oder Gatten nach mindestens drei Jahren Ehe Organe spenden.

Die in Kambodscha festgenommene Frau habe den Handel gestanden, sagte der Polizeisprecher. Sie habe mindestens fünf Organspendern für eine Niere umgerechnet 4500 Euro gezahlt - ein Vermögen in Kambodscha, wo Lehrer im Monat selten mehr als 70 Euro verdienen. Die Empfänger - wohlhabende Kambodschaner, die in Thailand auf eine Transplantation warteten - hätten aber ein Vielfaches davon bezahlt. Die Frau habe mit Übersetzern unter einer Decke gesteckt, die den Patienten in den thailändischen Krankenhäusern zur Seite standen.

 
Ergebnis der Präsidentenwahl in Indonesien noch offen

wahl-in-indonesienJakarta (dpa) - Einen Tag nach der Präsidentenwahl in Indonesien steht das Ergebnis noch immer nicht fest. Dennoch erklärte sich der Bürgermeister von Jakarta, Joko Widodo (53), auf der Grundlage der meisten Hochrechnungen zum Wahlgewinner. Sein Gegenkandidat, der Ex-General Prabowo Subianto (62), bezog sich auf eigene Hochrechnungen und sah sich ebenfalls als Sieger. Das offizielle Ergebnis soll am 22. Juli verkündet werden.

Trotz des unklaren Ergebnisses stiegen die Aktien an der Börse in Jakarta. Der Index legte am Vormittag 2,5 Prozent zu. Auch die indonesische Rupie legte zu, um einen halben Prozentpunkt gegenüber dem US-Dollar.

 
Myanmar: Zehn Jahre Haft für Journalisten wegen Verrats von Staatsgeheimnissen

unity-journalWegen der Recherchen über eine angebliche Chemiewaffenfabrik in Myanmar sind fünf Journalisten zu langjährigen Haftstrafen verurteilt worden. Ein Gericht in Pakokku verurteilte die vier Reporter und den Chef der Wochenzeitung 'Unity Journal' zu jeweils zehn Jahren Haft, wie ihr Anwalt berichtete. Sie waren wegen "Verrats von Staatsgeheimnissen" angeklagt.

Die Zeitung hatte im Januar über eine vom Militär bewachte Fabrik in Zentralmyanmar (früher Birma) berichtet. Darin würden Raketen und chemische Waffen gelagert. Die Fabrik sei von Angehörigen der früheren Militärjunta und chinesischen Technikern gebaut worden. Das Militär hat das Land bis 2011 Jahrzehnte lang drangsaliert. China war einer der wenigen Verbündeten.

Seit 2011 ist eine vom Militär sanktionierte Reformregierung im Amt. Sie besteht überwiegend aus ehemaligen Junta-Generälen. Im Parlament hat das Militär sich eine Sperrminorität von 25 Prozent der Sitze gesichert.

 
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