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Indonesien: 10.000 Männer tanzen "Tanz der tausend Hände"

Der Tanzauftritt zählt zum immateriellen Unesco-Weltkulturerbe. Die musikalische Begleitung machte heuer auf die Regenwaldvernichtung aufmerksam.

10.000 Männer haben in Indonesien mit einem gemeinsamen Tanzauftritt auf die Regenwaldvernichtung in ihrem Land aufmerksam gemacht. Das indonesische Museum der Rekorde bezeichnete den Auftritt am Sonntag als nationalen Rekord. Die Männer, gekleidet in traditionellen Kostümen, saßen in Reihen nebeneinander und klatschten simultan auf ihre Schenkel und Schultern.

Der so genannte "Tanz der tausend Hände" wurde 2011 in das immaterielle Unesco-Weltkulturerbe aufgenommen. Tausende Zuschauer beobachteten das Spektakel in der Provinz Aceh im Westen des Inselstaats. Der Tanz, begleitet von einem Musikstück, soll die Einheit der Menschen zum Ausdruck bringen. In dem Lied ging es um den Schutz des Regenwalds in der Region: In dem lokalen Mount Leuser Nationalpark leben vom Aussterben bedrohte Sumatra-Tiger und Elefanten. Der Bestand der Tiere wird durch die Ausweitung der Palmöl-Produktion in der Region gefährdet.

 
Malaysia: Atheisten sollen "von den Behörden gejagt" werden

Ein malaysischer Minister sagte laut Reuters, dass Atheisten in Malaysia von den Behörden gejagt werden sollten, weil kein Schutz für atheistische Gruppen in der Verfassung vorgesehen sei. Gleichzeitig rief er die Öffentlichkeit dazu auf, den Behörden zu helfen atheistische Gruppen wie die Ortsgruppe von "Atheist Republic" in Kuala Lumpur aufzuspüren.

Im multiethnischen und multireligiösen Malaysia ist Apostasie eigentlich kein Verbrechen. Jedoch gibt es einen erstarkenden Fundamentalismus innerhalb der muslimischen Mehrheit, der religiöse Freiheiten für alle anderen Gläubigen und Nichtgläubigen einschränken will.

Die atheistische Organisation "The Kuala Lumpur chapter of Atheist Republic", eine von Kanada unterstützte Organisation, veröffentlichte in der vergangenen Woche ein Foto der Mitglieder in sozialen Netzwerken. Daraufhin fühlten sich Muslime beleidigt und forderten die Auflösung der Gruppe.

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Dengue-Fieber: In Sri Lanka, Vietnam und Thailand steigen die Fallzahlen an

In Sri Lanka wurden landesweit bislang 122.384 Dengue-Fieber-Infek­tionen gemeldet, das sind doppelt so viele wie im vergangenen Jahr. Mindestens 327 Menschen sind verstorben. Reisende sind bisher wenig betroffen. Anders gestaltet sich die Situation in Thailand – hier sind auch touristische Zentren betroffen. In Vietnam vermeldet das Gesund­heitsministerium heute ebenfalls außergewöhnlich hohe Infek­tionszahlen: Rund 80.500 Menschen seien an dem Virus erkrankt – 33,5 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. 24 Menschen seien verstorben.

Das CRM Centrum für Reisemedizin rät Reisenden zum Schutz durch entsprechende Kleidung und mückenabweisende Substanzen auf der Haut.

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Thailand: Zahl der Verkehrstoten deutlich höher als vor einem Jahr

Bangkok – Glaubt man den Zahlen der “Don’t Drive Drunk Foundation”, so kamen in den ersten sechs Monaten dieses Jahres in ganz Thailand 6.712 Menschen bei Unfällen im Straßenverkehr ums Leben. Im ersten Halbjahr 2016 waren es noch 5.308 Todesfälle.

In einem Interview mit “Daily News online” berichtete Dr. Thaejing Siripanich, Generalsekretär der Stiftung, dass nach offiziellen Berichten von Mitgliedern des Stiftungsnetzwerkes im Januar dieses Jahres 947 Menschen auf Thailands Straßen durch Verkehrsunfälle getötet wurden. Es folgten im Februar 850, im März 1.281, im April 1.382, im Mai 1.124 und im Juni 1.128 Verkehrstote.

Im Juli starben 1.021 Menschen bei Verkehrsunfällen und während der ersten fünf Tage im August 192 … davon 26 am letzten Samstag.

 
Vietnam bedauert diplomatische Krise mit Deutschland

Wurde der ehemalige KP-Funktionär Trinh Xuan Thanh vom vietnamesischen Geheimdienst im Berliner Tiergarten gekidnappt? Die deutsche Bundesregierung hegt daran keine Zweifel, die vietnamesische Regierung spricht von einer freiwilligen Rückkehr Trinhs – und lässt ihn im Staatsfernsehen eine Erklärung verlesen.

Die mutmaßliche Entführung des vietnamesischen Geschäftsmanns und ehemaligen
Parteifunktionärs aus Berlin nach Hanoi hat zu enormen diplomatischen Spannungen zwischen Deutschland und Vietnam geführt. Nachdem die Bundesregierung von einem „eklatanten Verstoß gegen deutsches und gegen das Völkerrecht“ sprach, versucht Vietnam die Wogen zu glätten.

„Vietnam legt immer großen Wert auf die strategische Partnerschaft mit Deutschland“, sagte eine Sprecherin des vietnamesischen Außenministeriums am Donnerstag.  Zugleich äußerte sie ihr „Bedauern“ über die deutsche Entscheidung, den obersten Statthalter des vietnamesischen Geheimdienstes in Berlin auszuweisen. Auf den Entführungsvorwurf aus Berlin ging die Sprecherin nicht ein.

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Kambodscha: Australierin wegen Leihmutter-Geschäften in Haft

Die Frau wurde in Kambodscha für schuldig befunden, Papiere gefälscht zu haben. Das südostasiatische Land gehörte über Jahre hinweg zu einem der wichtigsten Ziele von westlichen Paaren, die keine eigenen Kinder bekommen können.

Wegen illegaler Geschäfte bei der Vermittlung von Leihmüttern in Kambodscha ist eine Australierin zu eineinhalb Jahren Haft verurteilt worden. Die Frau wurde am Mittwoch von einem Gericht in der Hauptstadt Phnom Penh für schuldig befunden, Papiere gefälscht zu haben. Zudem muss sie eine Geldstrafe in Höhe von umgerechnet 825 Euro zahlen.

Zusammen mit ihr wurden auch zwei Frauen aus Kambodscha zu jeweils 18 Monaten Haft verurteilt. Das südostasiatische Land gehörte über Jahre hinweg zu einem der wichtigsten Ziele von westlichen Paaren, die keine eigenen Kinder bekommen können. Mit der Vermittlung von Leihmüttern, die gegen Geld eine befruchtete Eizelle austrugen oder über eine Samenspende schwanger wurden, machten verschiedene Organisationen gute Geschäfte. Nach der Geburt gaben sie das Kind dann zur Adoption frei.

Zwischenzeitlich hatte Kambodscha das kommerzielle Geschäft mit Leihmüttern untersagt. Inzwischen wurde das Verbot aber wieder gelockert. Künftig müssen Männer mit einem DNA-Test vor Gericht nachweisen, dass sie der leibliche Vater eines Neugeborenen sind. Nur dann sollen ausländische Paare das Land mit dem Adoptivkind verlassen können.

 
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