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Myanmar erklärt sich zu Hilfe für Bootsflüchtlinge bereit

Rangun – Angesichts der Flüchtlingskrise in Südostasien hat sich Myanmar offenbar erstmals bereit erklärt, den Bootsflüchtlingen zu helfen. Myanmar teile die Sorgen der internationalen Gemeinschaft und sei «bereit zu humanitärer Hilfe für jeden, der auf hoher See leidet».

Das teilte das Aussenministerium am Mittwoch nach Angaben von Staatsmedien mit. Viele der Bootsflüchtlinge vor Südostasiens Küsten gehören der Minderheit der Rohingya an und sind aus Myanmar geflohen.

Die muslimische Minderheit der Rohingya ist im mehrheitlich buddhistischen Myanmar systematischer Diskriminierung ausgesetzt. Auch aus Bangladesch selbst fliehen immer mehr Menschen vor bitterer Armut.

Allein in den vergangenen Tagen trafen in Indonesien, Thailand und Malaysia rund 3000 Flüchtlinge aus Myanmar und Bangladesch ein. Tausende Bootsflüchtlinge befinden sich noch auf See, viele davon seit Wochen.

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Thailand: Suvarnabhumi-Ausbau vorerst ad acta gelegt

Bangkok - Der Präsident des Flughafenbetreibers Airports of Thailand (AOT) gab bekannt, das Verkehrsministerium habe das Unternehmen angewiesen, den Beginn der zweiten Phase des Ausbaus zu verschieben. Als Grund seien die Kosten für das Projekt angegeben worden, die sich nach aktuellen Planungen inklusive eines neuen Passagierterminals sowie einer dritten Start- und Landebahn auf stolze 135 Milliarden Baht belaufen würden.

AOT-Präsident Nitinai Sirismatthakarn erklärte, man werde den Wünschen der Regierung folgen, gewisse Änderungen in das Konzept einfließen lassen und wie gewünscht einen neuen Termin zwischen März und Oktober 2017 als Startbeginn für das schon mehrfach verschobene Projekt ins Auge fassen. „Wir hoffen, das Suvarnabhumi-Projekt bis 2019 komplett abschließen zu können“, sagte Herr Nitinai.

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Indonesien verlängert Moratorium gegen das Abholzen

Das drittgrößte Regenwald-Land der Welt, Indonesien, hat ein Moratorium gegen weiteren Kahlschlag in einigen Wäldern verlängert. Seit 2011 werden keine Abholzlizenzen mehr für Wälder im Umfang von 65 Millionen Hektar vergeben. «Der Präsident hat der Verlängerung zugestimmt», sagte der Sprecher des Umweltministeriums, Eka Soegiri, am Mittwoch. Größere tropische Regenwälder haben nur noch Brasilien und die Demokratische Republik Kongo.

Umweltschützer kritisieren, dass das Moratorium schlecht überwacht werde und immer wieder illegale Holzfäller erwischt würden. Mancherorts ignorieren auch Lokalbehörden das Moratorium und erteilen Lizenzen. Die Zeitschrift «Nature Climate Change» berichtete im vergangenen Jahr, in Indonesien verschwinde der Wald schneller als in Brasilien. Zwischen 2000 und 2012 seien mehr als sechs Millionen Hektar Primärwald abgeholzt worden. Das entspricht etwa zweimal der Fläche des Bundeslandes Brandenburg.

 
Vietnam: „Damit es demokratisch aussieht“

Das Regime fragt die katholische Kirche nach ihrer Meinung zum neuen Religionsgesetz – und bekommt prompt harsche Kritik zu hören. Die Regierung führe die Befragung doch nur durch, „damit es demokratisch aussieht“, äußert ein katholischer Bischof nach Angaben der Nachrichtenagentur asianews. Der Entwurf zum Religionsgesetz verstoße gegen die Religionsfreiheit, gegen die UNO-Menschenrechtserklärung und auch gegen die Verfassung Vietnams, urteilen weitere Bischöfe, die asianews teilweise mit Namensnennung zitiert. Offenbar gehe es dem Regime darum, „sich nachhaltig in die religiösen Angelegenheiten“ im Land „einzumischen“.

Dass die Regierung einen Gesetzvorschlag überhaupt zur Debatte stellt, ist ein Novum in Vietnam. Den Kirchenleuten hat sie nur 13 Tage Zeit zum Antworten gelassen. Die Reaktion aus dem Bistum Kontum weist darauf hin, dass es „in entwickelten Ländern überhaupt keinen Bedarf an einer irgendwie gearteten Religionsbehörde“ gebe, und fragt dann: „Wie absurd ist es, dass Nichtglaubende glaubenden Menschen Regeln setzen wollen?“

 
Thailand: Phuket erhält eigenes Filmmuseum

Bangkok-Phuket (Eigenbericht) – Die beliebte südthailändische Urlaubsinsel (und eigenständige Provinz) Phuket soll nach Angaben der Regionalzeitung Phuket News ein eigenes Filmmuseum erhalten.

Das Museum wäre das allererste seiner Art in Thailand, obwohl das thailändische Filminstitut bereits ein Museum in der Nähe von Bangkok betreibt, das sich jedoch in erster Linie der historischen, technischen und künstlerischen Entwicklung einheimischer Filmkunst widmet.

Das neue Museum auf Phuket soll hingegen weniger akademisch angehaucht ausfallen, denn als Exponate sollen vor allem Erinnerungsstücke und Requisiten dienen, die aus überwiegend ausländischen Kinofilmen stammen, welche entweder teilweise oder gänzlich auf Phuket und in den Nachbarprovinzen Phang-Nga und Krabi abgedreht wurden.

Von Thailands Ministerium für Sport und Tourismus mit einem Budget von rund 40 Millionen Baht (1,15 Mio. Euro) finanziert, wird das Museumsgebäude voraussichtlich in der Umgebung des vergleichsweise ruhigen Nai Harn-Strandes errichtet werden.

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Thailand: Peace TV sendet nicht mehr

Thailand - Die Regulierungsbehörde NBTC hat die Lizenz für den Satellitenkanal Peace TV zurückgezogen, weil, so die offizielle Begründung, der Sender Inhalte sendete, die zu Unruhen führen könnten.

Der Fernsehsender sei geschlossen worden, erklärte Oberst Natee Sukonrat, Vorsitzender des Sendekomitees der NBTC.

Der Rothemdensender musste bereits zwischen dem 10. und 17. April sein Programm unterbrechen, weil der NBTC behauptete, die Inhalte könnten zu Konflikten führen.

Nattawut Saikuar, einer der Rothemdenanführer sagte, man werde prüfen, ob man gegen die Entscheidung Beschwerde einlege. Er fügte hinzu, dass die Schließung des Senders zeige, dass die Leute an der Macht keine anderen Meinungen hören wollten.

 
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