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Mit Kids in Kambodscha: Angelina Jolie stellt Kriegsfilm vor

Siem Reap. Rund ein Jahr nach dem Start der Dreharbeiten feiert Hollywood-Star Angelina Jolie (41) die Premiere ihres komplett in Kambodscha produzierten Kriegsdramas "First They Killed My Father". Zur Filmvorstellung am Samstagabend, 18. Februar, an der bekannten Tempelanlage Angkor Wat wurde nach Angaben des "People"-Magazins auch Kambodschas König Norodom Sihamoni erwartet.

In dem für den Streaming-Dienst Netflix produzierten Drama hat Jolie als Regisseurin die Kindheitserinnerungen von Loung Ung nacherzählt. Loung Ung kämpfte in den Siebzigerjahren als Kindersoldatin für das Regime der Roten Khmer in Kambodscha.

 

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Philippinen: Zehntausende protestieren gegen Drogenkrieg

Zehntausende Katholiken haben letzte Woche in Manila gegen den Drogenkrieg der philippinischen Regierung und die geplante Wiedereinführung der Todesstrafe protestiert.

„Wir können nicht lehren, dass Töten falsch ist, indem wir diejenigen umbringen, die töten“, erklärte der Vorsitzende der katholischen Bischofskonferenz des südostasiatischen Inselstaats, Socrates Villegas, anlässlich der Demonstration. Der Erzbischof von Manila, Luis Antonio Cardinal Tagle, rief zur Stärkung einer gewaltfreien Kultur auf.

Präsident Rodrigo Duterte verteidigte dagegen sein Vorgehen gegen Drogenkriminelle. Dieses sei „im Großen und Ganzen erfolgreich“, sagte er bei einem Besuch einer Militärakademie. Das Problem sei aber komplexer, als er ursprünglich gedacht habe. „Zum Schutz der Bürger, nicht zur gesellschaftlichen Kontrolle“, benötige er deshalb auch die Hilfe des Militärs.

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Boots-Unglueck vor Borneo: 2 Tote, viele Vermisste

Nach einem Bootsunglück vor der Küste Borneos haben Rettungskräfte zwei Besatzungsmitglieder lebend gerettet.

Weitere Überlebende treiben nach Angaben der malaysischen Behörden noch im Meer. Insgesamt sollen 31 Menschen an Bord gewesen sein, als das Schiff sank - unter ihnen viele Touristen aus China. Das Schiff hatte gestern den Hafen von Kota Kinabalu auf Borneo verlassen und anschließend den Funkkontakt verloren. Medien berichten von heftigen Winden und schwerem Seegang zum Zeitpunkt des Unglücks.

 
"Freedom House" stuft Thailand als "nicht frei" ein

Thailand - Wieder einmal hat Freedom House wegen fortgesetzter Menschenrechtsverletzungen, der Unterdrückung der freien Meinungsäußerung und der vom Militär durchgesetzte neuen Verfassung Thailand als „nicht frei“ eingestuft.

Am 2. Februar veröffentlichte Freedom House seinen jährlichen Bericht über die Freiheit in der Welt.

Die Organisation stufte Thailand das dritte Jahr in Folge als „nicht frei“ ein und begründet dies unter anderem damit, dass die Regierung nicht mit Kritik umgehen könne und es Fälle gebe, bei denen Leute angeklagt werden, weil sie Kritik geübt hatten.

Thailand wurde vor dem Putsch von Freedom House regelmäßig als „teilweise frei“ eingestuft. Das änderte sich 2014, als das Militär die Macht übernahm. Zuletzt war Thailand 2006 als „nicht frei“ gelistet worden. Grund war der damalige Putsch

 
Resistente Malariaform breitet sich in Suedostasien aus

In Südostasien häuft sich ein Malaria-Erreger, der nicht mehr auf die üblichen Medikamente reagiert. Forscher befürchten, dass es die resistente Form bis nach Afrika schaffen könnte.

In Teilen Südostasiens müssen Ärzte bei der Malaria-Behandlung immer häufiger nach Alternativen suchen. In der Region des Flusses Mekong breite sich eine Form des Erregers aus, der nicht auf die gängigen Medikamente Artemisinin und Piperaquine reagiere, berichten Wissenschaftler in einer aktuellen Studie.

Zum ersten Mal wurde der Erreger 2007 in Kambodscha nachgewiesen, mittlerweile haben Forscher ihn auch in Teilen von Nordost-Thailand, im südlichen Laos und im östlichen Myanmar entdeckt.

Laut den am Donnerstag in der Fachzeitschrift "The Lancet Infectious Diseases" veröffentlichten Forschungsergebnissen verdrängt die therapieresistente Form des Erregers die weniger gefährlichen Stränge in der Region und erobert immer mehr Gebiete.

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Kletterverbot? - Myanmar sorgt sich um Pagoden von Bagan

Aus Sorge um den Erhalt der berühmten Tempel und Pagoden in Myanmars ehemaliger Königsstadt Bagan wird das Klettern auf die jahrhundertealten Bauten möglicherweise verboten. Die eigentliche Regierungschefin des südostasiatischen Landes, Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi, sagte nach einem Bericht der Zeitung «MyanmarTimes» (Mittwoch), der Aufenthalt von Touristen auf den Sakralbauten habe langfristig zu viele «negative Auswirkungen». «Deshalb müssen wir einen Ersatz finden.»

Suu Kyi - offizielle heutige Titel «Staatsberaterin» und Außenministerin - äußerte sich bei einem Aufenthalt in Bagan, das mittlerweile auch zum Standardprogramm von westlichen Urlaubergruppen gehört. «Ich habe viel Erfahrung mit dem Betrachten von Sonnenaufgängen und -untergängen», sagte die 71-Jährige. «Aber nirgendwo ist das schöner als in Bagan.».

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