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Malaysia inthronisiert neuen König Muhammad V.

Kuala Lumpur (dpa) – Malaysias neuer König, Sultan Muhammad V., hat seine Landsleute zum Zusammenhalt aufgerufen. Der 47-Jährige wurde am Montag im Beisein von Premierminister Najib Razak in der Hauptstadt Kuala Lumpur offiziell als Monarch inthronisiert. Als Symbol der Machtübernahme erhielt Muhammad V. den Bundesdolch (Kris).

In dem südostasiatischen Staat wird alle fünf Jahre aus den Reihen der Herrscher der neun Sultanate nach dem Rotationsprinzip ein neuer König bestimmt. Malaysia, eine parlamentarische Monarchie, hat aktuell etwa 28 Millionen Einwohner. Das Land gehört der Gemeinschaft Südostasiatische Staaten (Asean) an. Im August feiert Malaysia den 60. Jahrestag seiner Unabhängigkeit.

 
Akute Entführungsgefahr auf den Philippinen: Auswärtiges Amt verschärft Sicherheitshinweise für beliebte Touristenziele

Im Februar ermordeten Mitglieder der Terrorgruppe Abu Sayyaf eine deutsche Geisel. Daraufhin verschärfte das Auswärtige Amt seine Reisehinweise für die Philippinen. Für manche Teile besteht bereits eine Reisewarnung. Diese wurde jetzt auf zwei weitere beliebte Inseln ausgeweitet.

Wer die Philippinen bereist, sollte sich vorab genau über die Sicherheitslage in der jeweiligen Reiseregion informieren. Denn aufgrund von Terror und Entführungen sind sie derzeit ein eher unsicheres Reiseland. Bereits Ende Februar hatte das Auswärtige Amt nach der Ermordung eines Deutschen eine Reisewarnung für mehrere Landesteile ausgesprochen.

Nun bestehe auch auf den Inseln Bohol und Cebu ein erhöhtes Entführungsrisiko, teilte das Auswärtige Amt mit. Aus Bohol seien Kämpfe zwischen dem philippinischen Militär und der Terrorgruppe Abu Sayyaf gemeldet worden.

Die aktuelle Teilreisewarnung gilt für große Teile der Insel Mindanao, für die Sulu-See und Süd-Palawan. Von Reisen nach Mindanao und in die Mindanao-See wird generell abgeraten. Anschläge philippinischer Terrorgruppen könnten sich überall im Land ereignen, erklärt das Auswärtige Amt. Ab sofort verboten: Provider schaffen Handynutzung im Ausland ab

 
Einäscherung von verstorbenem Thai-König Bhumibol am 26. Oktober 2017

Bangkok – Mehr als ein Jahr nach seinem Tod soll der verstorbene langjährige thailändische König Bhumibol Adulyadej eingeäschert werden. Die Militärführung des asiatischen Landes gab am Dienstag bekannt, dass die Einäscherung am 26. Oktober stattfinden soll. Der König war am 13. Oktober vergangenen Jahres im Alter von 88 Jahren gestorben. Bhumibol war damals der weltweit dienstälteste Monarch.

Die Trauerzeremonie zur Einäscherung werde am 25. Oktober beginnen und fünf Tage dauern, sagte Regierungssprecher Generalleutnant Sansern Kaewkumnerd. Die Einäscherung selbst ist für den zweiten Tag geplant. Derzeit wird eigens für die Zeremonie ein riesiger Einäscherungskomplex am Randes des Großen Palasts in Bangkok auf einem für derartige Anlässe reservierten Paradeplatz errichtet.

Der Regierungssprecher sagte, dass das Kabinett den 26. Oktober außerdem zu einem Feiertag ernannt habe, um der Bevölkerung zu ermöglichen, die an diesem Tag stattfindende Einäscherung des verstorbenen Königs zu besuchen oder zumindest in den Medien mitverfolgen zu können.

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Nachbar filmt Männer beim Sex - nun drohen ihnen Stockschläge

In der indonesischen Region Aceh gilt die Scharia ebenso wie das nationale Gesetzbuch. Wegen ersterer drohen zwei schwulen Männern jetzt 100 Stockschläge. Obwohl solche Strafen in Indonesien offiziell nicht erlaubt sind.

"Sie haben gestanden", wird der Chef der Polisi Wilayatul Hisbah, der Scharia-Polizei in der indonesischen Provinz Aceh, vom "Belfast Telegraph" zitiert: "Auf der Grundlage unserer Untersuchungen können wir beweisen, dass sie das islamische Scharia-Gesetz verletzt haben."

Es geht um einen 20- und einen 23-Jährigen. Sie sind schwul. Das haben sie der Polizei in Aceh erzählt. In Indonesien wird Homosexualität meist toleriert, in den Metropolen gibt es Schwulen- und Lesbenszenen. Das Land ist mit mehr als 200 Millionen Moslems der größte islamische Staat der Welt und liberaler als die meisten anderen muslimische Staaten, auch wenn es in den letzten Jahren auch dort etwas konservativer geworden ist. "Doch die Region Aceh ist ein spezieller Fall", sagt Esther Hoffmann, ehrenamtliche Spezialistin für Indonesien von der Menschrechtsorganisation Amnesty International, dem stern.

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Bananenrepublik Thailand: Gedenktafel an Revolution verschwunden

Bangkok – Eine in die Straße eingelassene Gedenktafel, die an die Revolution von 1932 und den damit verbundenen Sturz der absoluten Monarchie erinnert, ist verschwunden. Aber niemand will es gewesen sein.

Die Tafel befand sich in der Nähe der Statue von Rama V. auf dem Royal Plaza. An dieser Stelle wurde 1932 die erste Verfassung Thailands ausgerufen.

Dass es keine Diebe waren, sondern die Sache einen anderen Hintergrund haben könnte, lässt sich daraus schließen, dass die Tafel durch eine andere ersetzt wurde. Die Texte beider Tafeln weichen erheblich voneinander ab.

Auf der alten Gedenktafel stand, dass am 24. Juni 1932 Khana Ratsadon dem Land eine Verfassung übergibt, die Wohlstand bringt.

Es handelte sich dabei um die erste Verfassung Thailands, die die absolute Monarchie abschaffte und die konstitutionelle Monarchie einführte.

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Oster-Ritual auf den Philippinen: Diese Männer lassen sich freiwillig ans Kreuz schlagen

Auf den Philippinen haben sich am Karfreitag zahlreiche Menschen ans Kreuz nageln lassen. Die Gläubigen möchten so dem Leiden und Tod Jesu gedenken.

Tausende Menschen nahmen an den Feierlichkeiten teil, die den Höhepunkt der Osterfeiertage in dem katholischen Inselstaat in Südostasien darstellen.
Ein Mann lässt sich zum 31. Mal kreuzigen

Die Gläubigen bleiben mindestens fünf Minuten am Kreuz. Im Dorf San Pedro Cutud etwa ließen sich neun Menschen kreuzigen, einer von ihnen zum 31. Mal. Zudem geißelten sich Dutzende Männer selbst, ließen sich auspeitschen oder trugen große Holzkreuze durch ihre Dörfer.

Die Kirche auf den Philippinen ermutigt diese extremen Glaubensbezeugungen zwar nicht, tut aber auch wenig, um sie zu unterbinden. Erzbischof Socrates Villages sagte, die Rituale seien unnötig, stattdessen sollten reuige Sünder anderen Menschen helfen.

 
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