Bangkok (dpa) - Eine prominente Aktivistin bleibt in Thailand wegen der Beleidigung des Königs in Haft. Die wegen ihrer feurigen politischen Reden als «Da Torpedo» bekannte Frau verlor am Mittwoch eine Berufung. Daranee Charnchoensilpakul (50) war 2009 zu 15 Jahren Haft verurteilt worden. «Ich gehe zum obersten Gericht, ich will so viel Öffentlichkeit wie möglich», sagte sie nach dem Urteil. Der König, die Königin und die Thronfolger dürfen nicht kritisiert werden. Menschenrechtler kritisieren, dass das Gesetz bei den politischen Grabenkämpfen der vergangenen Jahre missbraucht wurde, um politische Gegner zum Schweigen zu bringen. |
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Naypyidaw (dpa) - Birmas Oppositionsführerin Aung San Suu Kyi lehnt den von der Militärjunta vor mehr als 20 Jahren in ihrer Heimat eingeführten Landesnamen «Myanmar» ab. Die Friedensnobelpreisträgerin benutzte am Donnerstag beim Weltwirtschaftsforum Ostasien in der birmanischen Hauptstadt Naypyidaw die britische Bezeichnung «Burma». «Ich halte daran fest, weil die Einwohner des Landes mit der Änderung nichts zu tun hatten», sagte sie bei einer Podiumsdiskussion.
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Ein Schiedsrichter muss in Singapur sechs Monate hinter Gitter, weil er ein Spiel manipulieren wollte. Als Lohn für den Betrug hatte ein Wett-Syndikat dem 34-Jährigen Sex mit Prostituierten versprochen. Das Strafmaß wäre höher ausgefallen, wenn der Libanese seine Schuld nicht zugegeben hätte.
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Tausende Arbeiter in Kambodscha haben am Mittwoch gegen die Festnahme streikender Kollegen demonstriert. 2000 bis 3000 Menschen versammelten sich nach Gewerkschaftsangaben vor dem Gerichtsgebäude der Stadt Kampong Speu im Süden des Landes und verlangten die Freilassung der acht Arbeiter, die am Montag festgenommen worden waren. Sie hatten zusammen mit hunderten anderen in einer Fabrik die Arbeit niedergelegt, in der Kleidungsstücke für den US-Sportartikelkonzern Nike hergestellt werden. Die Arbeiter verlangten höhere Löhne.
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Die Veranstalter der Miss-World-Wahl, die im September in Indonesien stattfindet, haben auf den sonst üblichen Bikini-Auftritt der Teilnehmerinnen verzichtet, um die religiösen Werte der konservativen Moslems in Indonesien nicht zu verletzen, berichtet die Zeitung „Jakarta Globe“ am Donnerstag.
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