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Weinkühler explodiert im Flugzeug - Stewardess schwer verletzt

Weinkühler

Jakarta (dpa) - Bei der Explosion eines Weinkühlers während eines Fluges ist eine Stewardess in Südostasien schwer verletzt worden. «Es gab eine kleine Explosion im Küchenbereich, aber der Flug wurde nicht beeinträchtigt», sagte ein Sprecher der indonesischen Fluggesellschaft Garuda am Montag. Durch die Wucht der Explosion schleuderten Bruchteile des Geräts in die Luft. Eines traf die Frau im Gesicht. Der Zwischenfall passierte auf einem Flug von Melbourne in Australien in die indonesische Hauptstadt Jakarta. Die Ursache werde untersucht, sagte der Sprecher.

Foto: flickr.com/jazzlog

 
Flugzeugabsturz in Indonesien: Alle 54 Insassen tot

Trigana

Jakarta (dpa) - Nach dem Absturz eines Passagierflugzeugs in Indonesien sollen alle 54 Toten so schnell wie möglich geborgen werden. «Wenn es das Wetter erlaubt, werden die Leichname überführt und nach ihrer Identifizierung an die Familien übergeben», sagte ein Sprecher des Transportministeriums am Dienstag.

Die Leichen aller 54 Menschen an Bord wurden an der Unglücksstelle in der abgelegenen Provinz Papua gefunden, wie das Ministerium mitteilte. Der Chef des Nationalen Such- und Rettungsdienstes, Bambang Sulistyo, sagte der Deutschen Presse-Agentur zuvor, dass das Flugzeug vollkommen zerstört sei. Viele der Opfer seien bis zur Unkenntlichkeit verbrannt. Informationen aus dem Ministerium zufolge wurden wurden die Flugschreiber ebenfalls gefunden. Über die Unglücksursache ist noch nichts bekannt.

Die Turboprop-Maschine der Regionalfluglinie Trigana Air flog am Sonntag von Jayapura nach Oksibil. Der Flug sollte nur knapp eine Stunde dauern. Kurz vor der Landung in dem Ort in Papua verschwand das Flugzeug vom Radar. Die Absturzstelle liegt in unwegsamen Gelände. Die Helfer konnten zunächst nicht zur Absturzstelle vordringen, auch schlechtes Wetter behinderte die Arbeiten.

Bei vier der Passagiere habe es sich um Mitarbeiter der Post mit insgesamt 6,5 Milliarden Rupien (424 000 Euro) im Gepäck gehandelt, sagte der Post-Chef von Jayapura. Das Geld sollte im Rahmen eines Sozialprojekts der Regierung ausbezahlt werden. Bislang sei das Geld an der Absturzstelle nicht gefunden worden, sagte ein Mitarbeiter des Suchteams.

Die Flugsicherheit in Indonesien steht immer wieder in der Kritik. Es ist dies bereit das dritte Flugzeugunglück in Indonesien in acht Monaten. Im Dezember stürzte ein Flugzeug der Billigfluglinie Air Asia mit 162 Menschen an Bord in die Javasee und im Juni starben mindestens 141 Menschen beim Absturz einer Maschine der indonesischen Luftwaffe.

 
Thailand droht schon wieder Herabstufung

Bangkok - Der Nationalen Menschenrechtskommission (NHRC) droht im Oktober eine Herabstufung durch die Vereinten Nationen, wenn der Auswahlprozess der Kommissionsmitglieder nicht geändert wird.

Dutzende lokale Bürgerrechtsorganisationen schlossen sich internationalen NGOs an und verlangen von der Volksversammlung (NLA) die Ablehnung der neuen sieben Mitglieder der NHRC, weil deren Auswahl nicht auf transparentem Wege erfolgte.

Das Regionalbüro Südostasien des Hohen Kommissars für Menschenrechte der Vereinten Nationen beobachte die Entwicklung sehr genau und sei sehr besorgt über die Nominierung der Kommissionsmitglieder, die nicht mit internationalen Menschenrechtsstandards in Einklang stünde, hieß es seitens der Uno.

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250.000 Flutopfer in Myanmar

Von bis zu 250.000 Flutopfern gehen die Behörden im bitterarmen Myanmar aus, das in den vergangenen Tagen von starkem Monsunregen und damit einhergehenden Überschwemmungen und Erdrutschen betroffen war. Mindestens 69 Menschen sind ums Leben gekommen, in einigen Landesteilen ist der Verkehr und die Versorgung mit Trinkwasser und Elektrizität zusammengebrochen.

Besonders stark in Mitleidenschaft gezogen wurde der Westen des Landes, berichtete "Ärzte ohne Grenzen". In der Stadt Minbya fanden mehr als 4.000 Menschen, die ihre Bleiben verloren hatten, in Klöstern vorübergehendes Obdach. "Die gesamte Stadt ist überflutet - Schulen, Krankenhäuser, alles", teilte eine Mitarbeiterin der NGO mit.

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Durchbruch bei Verhandlungen über EU-Handelsabkommen mit Vietnam

BRÜSSEL (dpa-AFX) - Die Europäische Union hat sich mit Vietnam auf den Rahmen für ein Freihandelsabkommen verständigt. Die am Dienstag erzielte Grundsatzeinigung sieht nach Angaben der EU-Kommission den Abbau von fast allen Zöllen und anderen Handelsbarrieren vor. Im Idealfall soll das Abkommen bis Ende des Jahres unterschriftsreif sein und Ende 2017 in Kraft treten.

"Diese sorgfältig austarierte Vereinbarung wird den Handel mit einer der dynamischsten Volkswirtschaften Asiens weiter ankurbeln", kommentierte die verantwortliche EU-Handelskommissarin Cecilia Malmström zum Durchbruch bei den Verhandlungen. In Vietnam gebe es 90 Millionen Konsumenten und beachtliche neue Möglichkeiten für europäische Unternehmen.

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Thailand: Wahlen könnten sich weiter verzögern

Bangkok - Die nächsten Wahlen könnten sich bis April 2017 verzögern, falls der Entwurf der neuen Verfassung vom Nationalen Reformkomitee (NRC) abgelehnt wird, sagte der stellvertretende Premierminister Wissanu Krea-ngam.

Wissanu nahm damit bezüglich des Aufrufes von NRC-Mitglied Wanchai Sornsiri an seine Kollegen Stellung, gegen den Verfassungsentwurf zu stimmen, damit zunächst weitere Reformen durchgeführt werden können, bevor es Wahlen gibt.

Wissanu sagte, Wanchai habe natürlich das Recht, seine eigene Meinung zum Ausdruck zu bringen, aber die Regierung werde sich an ihren Zeitplan halten.

Der wurde allerdings bereits mehrere Male verlängert. Nach dem ursprünglichen Zeitplan sollte es im kommenden Monat Wahlen geben.

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