Sie greifen sogar Menschen an – Affen-Terror in Thailand!

In den letzten drei Jahren hat sich die Population der Affen in der Stadt verdoppelt
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Die Äffchen waren eine Touristenattraktion in der thailändischen Stadt Lopburi. Doch jetzt sind die Touristen weg und die Affen hungrig und aggressiv!

► Anwohner verbarrikadieren sich in ihren Häusern, die Stadt hat Sperrzonen eingerichtet und versucht, die Lage mit Massensterilisationen in den Griff zu bekommen.

Vor Corona waren die Affen als Attraktion von den Einheimischen toleriert: Die Touristen fütterten die Tiere, bezahlten Geld für Fotos – die Stadt hatte die rund 6000 Affen im Griff! Aber dann kam Corona und die Touristen blieben weg.

► Seitdem haben die Affen Hunger – und die Stadt im Griff!

Schon im März kam es zu Schlachten zwischen den Affen. Sie stritten um eine Banane, weil die Vorräte schwanden.

Um Frieden zu wahren, füttern einige Einwohner die Affen jetzt mit Junkfood und Softdrinks! Aber: Der darin enthaltende Zucker könnte die Affen noch schneller wachsen lassen, sie Sex-süchtig machen, sodass sie sich noch schneller vermehren – und das Problem so nur verschärfen. Das berichtete die Daily Mail.

„Je mehr sie essen, desto mehr Energie haben sie, also vermehren sie sich“, sagte Pramot Ketampai, Verwalter des Prang Sam Yod-Tempels.

Deswegen versucht die Stadt jetzt, die Lage mit Massen-Sterilisationen in den Griff zu bekommen. Die Situation hatte sich in den letzten Jahren schon verschärft, denn innerhalb von drei Jahren hat sich die Population der Primaten verdoppelt. Mit dem neuen, aggressiven Verhalten sind sie jetzt zum ernsten Problem geworden!

Die furchtlosen Primaten beherrschen die Straßen im Zentrum von Lopburi, patrouillieren auf den Mauerkronen und reißen Gummidichtungen aus Autotüren heraus.

Langfristig will die Stadt einen eigenen Zufluchtsort für die Affen in der Stadt schaffen – wohl aber zum Ärger der dort lebenden Menschen.

► Anwohnerin Kuljira Taechawattanawanna fühlt sich wie eine Gefangene in ihrem eigenen Haus. Über ihrer Terrasse ist ein Netz gespannt. Sie sagt: „Wir leben in einem Käfig, aber die Affen leben draußen.“

Eins der größten Probleme: der Gestank!

Anwohnerin Kuljira: „Ihre Exkremente sind überall, der Geruch ist unerträglich, besonders wenn es regnet.“

Einige Bereiche der Stadt wurden den Affen einfach überlassen.

Ein verlassenes Kino ist das Hauptquartier der Makaken – und ihr Friedhof! Tote Affen werden von ihren Artgenossen im Vorführraum des Kinos zur Ruhe gebettet – und jeder Mensch, der ihn betritt, wird angegriffen!

Ladenbesitzer Taweesak Srisaguan, der selbst versucht, die Affen mit Tiger- und Krokodilfiguren abzuwehren, sagt aber auch: „Ich bin es gewohnt, sie auf der Straße herumlaufen und spielen zu sehen. Wenn sie alle weg wären, wäre ich definitiv einsam.“