«Die Philippinen oder Myanmar werden profitieren»

In Asien nimmt der Tourismus wieder etwas an Fahrt auf.
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In Asien nimmt der Tourismus langsam aber sicher an Fahrt auf. Die Region dürfte davon profitieren, glaubt ein Asien-Experte

Wegen der Corona-Pandemie verbringen viele von uns die Sommerferien wohl in der Schweiz. Die Reisebeschränkungen machen es unmöglich oder mindestens sehr mühsam ins Ausland zu reisen. Dazu kommt wohl noch die Angst, sich unterwegs im Flugzeug oder im fremden Land anzustecken.

In Asien nimmt der Tourismus wieder etwas an Fahrt auf. So dürfen Chinesen ab diesem Wochenende wieder ins Ausland reisen, und auch Vietnam oder Laos lassen inländischen Tourismus wieder zu. Die asiatischen Länder haben 2003 bei der Sars-Epidemie viele Erfahrungen gemacht uns aus Fehlern gelernt, sagt Stephan Römer, Geschäftsführer von Tourasia. Und weil das Coronavirus im asiatischen Raum zuerst aufgetaucht sei, seien diese Länder jetzt voraus, so Römer. Das dürfte sich auch auf den Tourismus auswirken: Asien dürfte früher als andere Regionen von einer Reise-Nachfrage profitieren.

Der Asien-Experte glaubt, dass vor allem die Regionen gefragt sein könnten, wo man für sich alleine ist und man den Abstand halten kann. Auf den Philippinen werde man auch nach Covid19 noch seinen Strand für sich haben. Aber auch Myanmar oder Laos könnten zu den Gewinnern zählen, glaubt Römer.