China populärstes Ziel für Auslandsstudium in Asien / Förderprogramme

China ist mittlerweile zum beliebtesten Ziel für ein Auslandsstudium in Asien geworden.

 
 
 

China ist mittlerweile zum beliebtesten Ziel für ein Auslandsstudium in Asien geworden. Dies teilte Liu Xiao, Vertreter der Abteilung für internationale Zusammenarbeit und den Austausch beim chinesischen Bildungsministerium unlängst in Beijing mit.

In den vergangenen Jahren studierten mehr als 492.000 ausländische Studenten aus 196 Ländern an 1.004 chinesischen Universitäten, Hochschulen, Forschungsinstituten und anderen Bildungseinrichtungen.

Im vergangenen Jahr hat die chinesische Regierung Stipendien an 63.000 ausländische Studenten vergeben. Etwa 90 Prozent davon seien bereit, ein Diplom oder höheren Grad hierzulande zu erlangen, sagte Liu während der Feier des fünfjähren Bestehens des Masterstudiengangs für Studenten der Entwicklungsländer. Die Jubiläumsfeier fand am vergangenen Donnerstag an der Beijinger Pädagogischen Universität(BNU) statt.

Wang Shoujun, Vizepräsident der BNU, erzählt, wie im Jahr 2011 innerhalb des Campus ein Institut für aufstrebende Märkte (EMI) gegründet wurde. Zu dessen Fachbereichen gehören unter anderem die „Schwellenmärkte“, die „Süd-Süd-Zusammenarbeit“, die „Seidenstraßeninitiative“ und die „Weltwirtschaftliche Entwicklung“.

Yeniffer Del Valle Lopez Lizcano ist Mitarbeiterin des venezolanischen Verteidigungsministeriums. Sie hat soeben ihr Studium am EMI abgeschlossen. Sie erklärt: „Wir werden alle Erfahrungen und Erkenntnisse, die wir während des Studienprogramms uns angeeignet haben, in die Arbeitspraxis in unserem eigenen Land umsetzen. So werden wir unsere Beiträge zur Gestaltung einer besseren Zukunft für die Entwicklung der aufstrebenden Märkte leisten.“

Seit 2014 wurden im Rahmen des EMI-Programms schon insgesamt 182 Studentinnen und Studenten aus 61 Ländern ausgebildet. Die Absolventen spielen in ihren jeweiligen Wirkungsbereichen eine bedeutende Rolle für die Förderung der wirtschaftlichen Entwicklung und Zusammenarbeit zwischen ihren Ländern und China.

Das vom EMI bereitgestellte Internationale MBA-Programm ist nach eigenen Angaben darauf ausgerichtet, erfahrene Regierungsbeamte, Gelehrte und Manager der Empfängerländer zu unterstützen. So ziele das Studienprogramm darauf ab, vielversprechende und fachübergreifende Talente in Politik, Wirtschaft und Handel fortzubilden und dadurch die wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklung der Empfängerländer intellektuell zu unterstützen.