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Scheidungs-Befürworter sind auf den Philippinen jetzt in der Mehrheit PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Thomas Jäger   
Montag, den 30. März 2015 um 02:29 Uhr

Manila. Die Philippinen sind eines von zwei Ländern ohne Scheidungs-Möglichkeit - jetzt befürwortet einer Umfrage zufolge eine Mehrheit der Bevölkerung deren Legalisierung. 60 Prozent der Philippiner sind demnach dafür, dass getrennt lebende Paare, bei denen eine Versöhnung ausgeschlossen ist, sich scheiden lassen können. 29 Prozent der im Dezember 2014 Befragten sind demnach gegen eine Scheidungs-Möglichkeit, elf Prozent unentschlossen.

Das katholische südostasiatische Land ist eines von nur zwei Ländern weltweit, in denen die Scheidung nicht erlaubt ist. Das andere ist der Vatikan.

2011 hatte der Anteil der Scheidungs-Befürworter noch bei 50 Prozent gelegen. Die Zustimmung stieg sowohl bei Männern als auch bei Frauen, bei verheirateten Paaren und bei Singles, wie das Umfrageinstitut Social Weather Stations mitteilte. Widerstand gegen die Einführung der Scheidung kommt von der katholischen Kirche. (dpa)

Bild: Symbolbild einer Trauung

 
Trotz wirtschaftlichem Erfolg: Singapur ist kein Vorbild PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Thomas Jäger   
Montag, den 30. März 2015 um 02:27 Uhr

Seit asiatische Länder ihre wirtschaftliche Aufholjagd von Erfolg zu Erfolg führen, verbreitet sich weltweit die Meinung, dass die Zukunft unseres Planeten in Asien liege. Der Tod von Singapurs Gründervater Lee Kuan Yew wirft dieser Tage ein besonders starkes Schlaglicht auf diese Vision.

Dem kometenhaften Aufstieg des Stadtstaates von der Dritten in die Erste Welt wird seit längerem Modellcharakter zugeschrieben. Lee Kuan Yew selbst stellte seinen Autoritarismus, sein unerbittliches Pochen auf Recht und Ordnung bis hin zur Todesstrafe sowie die einseitige Förderung von Bildungseliten als Gesetzmässigkeiten dar, deren Missachtung die erfolgreiche Ansiedlung multinationaler Konzerne verunmöglicht hätte. Für gesellschaftlichen und politischen Pluralismus hatte er keinen Sinn. Von der Hongkonger Demokratiebewegung hielt er nichts, und er liess es sich auch nicht nehmen, ihr in Hongkong selbst die Leviten zu lesen.

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Thailands Hauptstadt lädt zur großangelegten „Bangkok Unterhaltungswoche“ PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Thomas Jäger   
Montag, den 30. März 2015 um 02:24 Uhr

Bangkok (Eigenbericht) – Thailands Regierung verkündete die Ausrichtung einer “Bangkok Unterhaltungswoche” (Bangkok Entertainment Week) vom 27. April bis einschließlich 3. Mai 2015, welche die thailändische Hauptstadt als “Zentrum der Unterhaltungsbranche in ASEAN” etablieren soll. Laut Plan soll sich Bangkok im Rahmen der Festwoche „in eine „Stadt des Frohlockens, angefüllt mit Spaß und farbenfrohen Unterhaltungseinlagen” verwandeln.

Die Woche wird dabei von vier großen Einzelveranstaltungen geprägt: Dem Bangkok Comic Con 2015 x Anime Festival Asia Thailand 2015; dem Bangkok International Digital Content Festival 2015, der Thailand Comic Con 2015 sowie der Thailand Toy Expo 2015. Diese Ausstellungen und Messen werden in Örtlichkeiten entlang der Bangkoker BTS-Hochbahn untergebracht, einschließlich dem Centara Grand Hotel at Central World, den Einkaufszentren Central World und Siam Paragon sowie dem Bangkok International Trade and Exhibition Center (BITEC).

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Es ist offiziell: Asiens Herren ziehen den Kürzeren PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Thomas Jäger   
Montag, den 30. März 2015 um 02:20 Uhr

Bangkok (Eigenbericht) – Die männliche Besessenheit mit der Länge des „besten Kumpels“ ist so alt wie die Menschheitsgeschichte selbst. Genauso archaisch ist es, damit anzugeben, man wäre „besonders gut bestückt“. Oft kommt die peinliche Wahrheit erst bei einem Saunabesuch oder in der Gemeinschaftsdusche im Sportheim ans gedämpfte Tageslicht. Jawohl, „mann“ fühlt sich selbstsicherer wenn man über ein „ordentliches Paket“ verfügt – auch wenn man sich mitunter sogar selber anflunkert. Sogar die oft zitierte geflügelte Weisheit „Es kommt nicht darauf an, wie groß er ist, sondern wie man ihn einsetzt“ scheint lediglich dem dichterischen Talent eines Mannsbildes entsprungen zu sein, der nicht über einen „Rübezahl“ sondern nur über einen „Wurzelsepp“ verfügte.

Richard Lynn, ein emeritierter Professor der Universität von Ulster in Nordirland hat sich des Themas angenommen und vor kurzem eine Studie durchgeführt, in der er die Penisgrößen von Herren aus 113 Ländern weltweit miteinander verglich. Allerdings räumte Lynn ein, dass die Studie unter keinen strikten Testkontrollen durchgeführt wurde, denn die Teilnehmer durften die Frage, wie lang ihr „Schniedelwutz“ denn im erigierten Zustand sei, auf einer extra eingerichteten Webseite online beantworten. Man kann sich dementsprechend durchaus vorstellen, dass so mancher Umfrageteilnehmer bei seiner Antwort möglicherweise nicht ganz so ehrlich war wie es dieses ernste Studiensubjekt geboten hätte.

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Indonesien - 4000 versklavte Fischer auf Inseln gestrandet PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Thomas Jäger   
Montag, den 30. März 2015 um 02:17 Uhr

Jakarta. Rund 4000 zum Teil versklavte Fischer sind nach Schätzungen der Internationalen Organisation für Migration auf einigen indonesischen Inseln sitzen gelassen worden.

"Es ist anzunehmen, dass viele Opfer von Menschenhandel, wenn nicht vollständiger Sklaverei sind", sagte der stellvertretende Vorsitzende der Organisation in Indonesien, Steve Hamilton. Viele von ihnen seien von ihren Schiffskapitänen nach einem Moratorium der Regierung gegen ausländische Fischerei im Stich gelassen worden.

Nach diesem mussten Boote anlegen, damit gegen illegale Betreiber hart durchgegriffen werden kann. Die Nachrichtenagentur Associated Press hatte am Mittwoch enthüllt, dass Fischer in Indonesien wie Sklaven gehalten wurden. Einige von ihnen hatten erzählt, sie stammten aus Myanmar, seien nach Thailand gebracht und gezwungen worden, zu arbeiten. Einige wurden nach AP-Recherchen auf einer kleinen indonesischen Insel – in dem Dorf Benjina – Tausende Kilometer von ihrer Heimat entfernt in Käfigen eingesperrt. In der Umgebung wurden Hunderte weitere Männer gefangen gehalten und zum Fischen gezwungen.

Der Fisch, den sie fingen, wurde nach Thailand zurückgebracht und kam so auf den Weltmarkt. Die Internationale Organisation für Migration hilft den indonesischen Behörden, verkaufte ausländische Fischer in ihre Heimat zurückzubringen.