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Gauck fordert Abschaffung der Todesstrafe in Indonesien PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: andreas.molau   
Montag, den 25. April 2016 um 11:51 Uhr

Der deutsche Bundespräsident Joachim Gauck hat den indonesischen Präsidenten Joko Widodo aufgefordert, die Todesstrafe in seinem Land abzuschaffen. 

Besonders, wenn es um Menschenrechte gehe, müssten Regierungschefs manchmal vorangehen, sagte Gauck am Montag nach Teilnehmerangaben bei einem Treffen mit Widodo in Berlin. Deutschland unterstütze Indonesiens Weg zu mehr Demokratie, versicherte der Bundespräsident. Das Land befinde sich in einem Transformationsprozess - aber gerade in einer solchen Situation brauche es eine kluge Politik, die die Gesellschaft mitnehme. 

Gauck und Widodo tauschten sich den Angaben zufolge intensiv über das Thema Todesstrafe aus. Der Gast bezeichnete diese Strafe als noch nötig im Kampf gegen Drogenkriminalität. Zudem seien rund 85 Prozent der Bevölkerung dafür, die Todesstrafe beizubehalten. Man könne solche Entscheidungen nicht gegen den Willen derart großer Teile der Bevölkerung treffen. 

Gauck bezeichnete die Beziehungen beider Länder unter anderem deswegen als so wichtig, weil man bei der Abwehr des radikalen Islamismus zusammenstehe und weil Indonesien als Beispiel dafür gelte, dass Islam und Demokratie sehr wohl vereinbar seien.

 
EU macht sich für Freihandelsabkommen mit Indonesien stark PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: andreas.molau   
Montag, den 25. April 2016 um 11:49 Uhr
Die Europäische Union will das geplante Freihandelsabkommen mit dem 250-Millionen-Einwohner-Land Indonesien vorantreiben. «Die EU und Indonesien sind wichtige Wirtschaftspartner», heißt es in einer gemeinsamen Erklärung von EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker, Ratspräsident Donald Tusk und dem indonesischen Präsidenten Joko Widodo nach einem Treffen in Brüssel am Donnerstag. Nach dem Abschluss der Vorgespräche sollen nun in den nächsten Wochen die offiziellen Verhandlungen beginnen.
 
Wasserschlachten trotz Dürre zum Neujahrsfest in Südostasien PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: andreas.molau   
Montag, den 25. April 2016 um 11:47 Uhr

Trotz schwerer Dürre haben hunderttausende Menschen in Südostasien zum Neujahrsfest ausgiebig mit Wasser geplanscht. In Bangkok zogen am Mittwoch Einheimische und Touristen mit riesigen Wasserpistolen durch die Straßen und spritzen sich gegenseitig nass bis auf die Haut. Junge Leute fuhren mit Kleinlastern und Wasserbottichen auf der Ladefläche vor und schütteten Vorbeigehenden das Wasser eimerweise über den Kopf. 

Auch in den Nachbarländern Myanmar, Kambodscha und Laos wird das neue Jahr nach dem Mondkalender Mitte April mit ausgiebigem Wasserspritzen begrüßt. Die Wasserschlachten ziehen überall auch tausende Touristen an. 

Die ganze Region leidet unter einer Dürre, die teilweise durch das Wetterphänomen El Niño verursacht wird. In Thailandgalt in 27 der 76 Provinzen der Wassernotstand. Mehr als 4300 Dörfer müssen per Lastwagen mit Wasser versorgt werden. Die Behörden riefen die Menschen auf, sich bei der Wasserverschwendung zurückzuhalten. 

In der Hauptstadt Bangkok wurde die Genehmigung für Wasserschlachten in den Straßen von sonst vier auf jetzt drei Tage gekürzt. Auch in Myanmar sollte in den großen Städten nach Aufrufen der Behörden nur halb so viel Wasser verspritzt werden wie sonst üblich.

 
Betrunken am Steuer: Thailänder müssen zur Buße in Leichenhalle PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: andreas.molau   
Montag, den 25. April 2016 um 11:44 Uhr

Wer in Thailand betrunken am Steuer oder auf dem Moped erwischt wird, muss künftig 48 Stunden Bußdienst in einer Leichenhalle leisten. Die Behörden wollten den Leuten damit drastisch vor Augen führen, wie gefährlich Fahren unter Alkoholeinfluss ist, berichteten Medien am Donnerstag. 

Thailand feiert gerade das Neujahrsfest. In den ersten beiden Tagen kamen nach Angaben der Behörde für Straßensicherheit bei 907 Auto- und Mopedunfällen 116 Menschen ums Leben. Vor einem Jahr waren es im gleichen Zeitraum 59 Tote. 81 Prozent der Unfälle seien auf Alkohol oder zu schnelles Fahren zurückzuführen, hieß es.

 
Menschenrechtler: 21 Tote bei Unglück von Flüchtlingsboot vor Myanmar PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: andreas.molau   
Montag, den 25. April 2016 um 11:40 Uhr

Mindestens 21 Menschen sind nach Angaben einer Menschenrechtsorganisation vor Myanmar beim Kentern eines Flüchtlingsbootes ums Leben gekommen. An Bord seien mehr als 60 Angehörige der verfolgten muslimischen Minderheit der Rohingya gewesen, berichtete Chris Lewa von der Organisation Arakan Projekt am Mittwoch. «Die Angaben schwanken, aber nach den Berichten vor Ort werden mindestens noch 15 Menschen vermisst», sagte Lewa der Deutschen Presse-Agentur.

Myanmar verweigert Rohingya die Staatsbürgerschaft, obwohl die Mehrheit der rund eine Million Menschen schon seit Generationen dort lebt. Die Mehrheit der buddhistischen Bevölkerung befürwortet die Diskriminierung. Bei Zusammenstößen 2012 kamen Dutzende Rohingya ums Leben. Die Behörden zwangen rund 140 000 in Internierungslager. 

Seitdem sind Tausende auf der Flucht. Viele gerieten in die Fänge von Menschenhändlern. An der Grenze zwischen Thailand und Malaysia wurden im vergangenen Jahr Überreste von Geisellagern und Massengräber mit Dutzenden Leichen entdeckt. Nach Razzien der Polizei flüchteten die Schlepper und ließen Tausende Flüchtlinge ohne Wasser und Essen auf Booten im Meer treiben. Auf den Booten waren neben Rohingya auch Menschen aus Bangladesch, denen Schlepper Jobs versprochen hatten.

 
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