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Indonesien will mit zehn „neuen Balis“ punkten PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: thomas.jaeger   
Montag, den 20. März 2017 um 09:21 Uhr

Indonesiens Tourismus blickt erneut auf ein höchst erfolgreiches Jahr zurück: Mehr als 12 Millionen Besucher aus aller Welt von Jänner bis Dezember 2016 bedeuteten ein Wachstum von rund 16 Prozent und einen neuen Rekord für das Land mit seinen insgesamt 17.000 Inseln.

Aus Deutschland kamen 231.000 Gäste – und damit um 17 Prozent mehr als im Jahr 2015. Bei den Touristen aus der Schweiz (56.000) und aus Österreich (28.000) lag der Zuwachs bei jeweils rund 10 Prozent.

2017 rechnet das indonesische Tourismusministerium mit mindestens 15 Millionen internationalen Besuchern – und die Zahlen für den Jänner 2017 stimmen dabei durchaus optimistisch: 1,03 Millionen Touristen sorgten im ersten Monat des Jahres für ein stolzes Wachstum von 27 Prozent.

Die Tourismusverantwortlichen des Landes zeigten sich daher auf der ITB in Berlin auch zuversichtlich, das hochgesteckte Ziel von Präsident Joko Widodo erreichen zu können: Er will die Zahl der internationalen Gäste in seiner Amtszeit von 2014 bis 2019 auf 20 Millionen verdoppeln.

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Wenn Deutsche im Ausland verschleppt werden PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: thomas.jaeger   
Montag, den 20. März 2017 um 09:19 Uhr

Algerien, Kolumbien, Philippinen - oft gingen Entführungen deutscher Touristen in ausländischen Krisengebieten glimpflich aus. Mitunter endeten sie jedoch tödlich. Ein Rückblick:

PHILIPPINEN, April 2014: Die Terrorgruppe Abu Sayyaf entführt ein deutsches Seglerpaar. Die Kidnapper fordern vier Millionen Euro. Ein halbes Jahr später kommen die Geiseln frei.

KOLUMBIEN, November 2012: Rebellen der "Nationalen Befreiungsarmee" (ELN) kidnappen zwei deutsche Rentner. Sie waren im Geländewagen durch Lateinamerika gereist. Vier Monate später sind sie wieder frei.

ÄTHIOPIEN, Januar 2012: Beim Überfall auf eine internationale Reisegruppe im Nordosten des Landes kommen fünf Touristen ums Leben, darunter zwei Deutsche. Zwei weitere Deutsche werden entführt und im März wieder freigelassen.

MALI, November 2011: Unbekannte erschießen einen deutschen Touristen. Drei weitere Urlauber werden in einem Lastwagen gekidnappt. Der Deutsche hatte sich geweigert einzusteigen.

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Der Spion, der nicht mehr aus dem Dschungel kam PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: thomas.jaeger   
Montag, den 20. März 2017 um 09:14 Uhr

Am Ostersonntag 1967 ging Jim Thompson in Malaysia in den Dschungel und kam nie wieder zurück. Ein halbes Jahrhundert später ist der amerikanische Spion und Seidenkönig immer noch Legende. Und Marke längst auch.

Bangkok (dpa) – Vor ein paar Jahren hätte man sich für einen solchen Satz noch einiges an Protest anhören müssen. Aber inzwischen lässt es sich sagen: Jim Thompson ist tot. Nicht einmal die größten Verschwörungstheoretiker behaupten heute noch, dass der US-Amerikaner, der vor einem halben Jahrhundert (26. März) in Malaysia im Dschungel verschwand, am Leben ist. Der Spion und spätere «Seidenkönig» («Time Magazine») wäre inzwischen 111 – selbst für einen wie Thompson wohl doch zuviel.

Trotzdem gehört James Harrison Wilson Thompson, geboren 1906, in seiner Wahlheimat Asien bis heute zu den bekanntesten Amerikanern überhaupt. Das Haus aus sechs alten Teakholz-Bauten, das er sich Mitte des letzten Jahrhunderts in Bangkok errichten ließ, ist eine der Top-Sehenswürdigkeiten von Thailands Hauptstadt. Unter dem Namen Jim Thompson werden jedes Jahr Millionen Tücher, Krawatten und Handtaschen aus Seide in alle Welt verkauft.

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Umweltprobleme in Vietnam - Selbstgenähte Jutebeutel statt Fischsterben PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: thomas.jaeger   
Montag, den 13. März 2017 um 04:40 Uhr

Hausgemachte Naturkatastrophen gefährden den boomenden Tourismus-Sektor in Vietnam. Die deutsche Unternehmerin Anna Hübner versucht dagegenzuhalten: mit Altkleider-Beuteln und Mülltrennung. Ein Gespräch.

Im Mai diesen Jahres sind Millionen tote Fische an das Ufer einer 200 Kilometer langen Strandlandschaft in Vietnam gespült worden. Das Geschäft mit Tourismus und Fisch kollabierte. Vor wenigen Tagen hat die vietnamesische Regierung nun bestätigt, dass giftige Abwässer eines Stahlwerks der taiwanesischen Firma Formosa die Ursache waren.

In der Küstenstadt Danang - dem Zentrum der verseuchten Region - betreibt die Unternehmerin Anna Hübner ihr nachhaltiges Restaurant "Treehugger" und organisiert Touristenausflüge. Auf dem lokalen Markt ist sie als die Deutsche mit den Altkleider-Beuteln bekannt. Im Gespräch erzählt Hübner, wie ihre deutsche Vorstellung von Nachhaltigkeit in Vietnam wahrgenommen wird, und was Sie als Einzelne gegen die systemische Umweltzerstörung bewirken will.

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Singapur hat die beste Bushaltestelle der Welt PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: thomas.jaeger   
Montag, den 13. März 2017 um 04:36 Uhr

Wartehäuschen sind oft elende Orte, an denen man nur Zeit totschlägt. Doch in Singapur gibt es jetzt eine Bushaltestelle mit Bücherregal, Schaukel und Palmengarten auf dem Dach.

 

Singapur, das ist die schlechte Nachricht, gehört zu den Städten mit den weltweit höchsten Lebenshaltungskosten. Dort zu leben ist also ein Luxus, den sich nicht jeder leisten kann. Für jene, die es sich leisten können, und das wäre die gute Nachricht, tut der Stadtstaat in Südostasien, bevölkert von Millionen Menschen, allerding auch mehr als die meisten anderen Städte.

 

Zum Beispiel gibt es einen Plan zur Begrünung des öffentlichen Raumes. Demnach soll bald jeder Einwohner in möglichst kurzer Entfernung zu einem Park leben. Die Regierung hat den Ehrgeiz, aus Singapur die „grünste Stadt der Welt“ zu machen.

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