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Kinderarbeiter auf indonesischen Tabakplantagen in Gefahr PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: andreas.molau   
Mittwoch, den 25. Mai 2016 um 15:56 Uhr

Tausenden Kindern droht Menschenrechtlern zufolge bei der Arbeit auf Tabakplantagen in IndonesienVergiftung durch Nikotin und Chemikalien. Etwa die Hälfte von 132 befragten 8- bis 17-jährigen habe über Symptome einer Nikotinvergiftung wie Übelkeit, Erbrechen, Kopfschmerzen oder Schwindelgefühle geklagt, hieß es in dem am Mittwoch veröffentlichten Bericht der Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch (HRW). «Tabakunternehmen bereichern sich auf Kosten der Gesundheit der indonesischen Kinderarbeiter», erklärte eine der Autoren der Studie, die HRW-Kinderrechtsforscherin Margaret Wurth.

Kinder, die auf Tabakplantagen in Indonesien arbeiten, seien dem auch bei Aufnahme durch die Haut giftigen Stoff Nikotin ausgesetzt, fassten giftige Chemikalien an, benutzten spitze Werkzeuge, trügen schwere Lasten und arbeiteten bei extremer Hitze, hieß es. Nach HRW-Angaben ist Indonesien der fünftgrößte Tabakproduzent der Welt. Wie viele Kinder auf den Plantagen dort arbeiten, ist der Organisation zufolge unbekannt.

 
Drastische neue Strafen für Kindesmissbrauch in Indonesien PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: andreas.molau   
Mittwoch, den 25. Mai 2016 um 15:53 Uhr

Sexueller Kindesmissbrauch kann in Indonesien künftig mit chemischer Kastration, dem Einpflanzen eines Mikrochips oder dem Tod bestraft werden. Präsident Joko Widodo unterzeichnete einen entsprechenden Erlass. «Außerordentliche Kriminalität erfordert außerordentliche Maßnahmen», sagte er am Mittwoch im Präsidentenpalast in der Hauptstadt Jakarta.

Erst in diesem Monat waren sieben Jugendliche wegen der Vergewaltigung und Ermordung einer 14-Jährigen auf der Insel Sumatra zu jeweils zehn Jahren Haft verurteilt worden. Auch über andere ähnliche Fälle gab es zuletzt Berichte. Nach offiziellen Angaben ist die Zahl der öffentlich gewordenen Fälle sexueller Gewalt gegen Kinder in Indonesien von knapp 2200 im Jahr 2011 auf mehr als 5000 im Jahr 2014 gestiegen. Die Regierung sprach von einer Krise.

Verurteilte Pädophile sollen nun nach ihrer Haftentlassung beobachtet werden können, indem ihnen ein Mikrochip eingepflanzt wird. Ihre Namen können außerdem veröffentlicht werden. Bei der chemischen Kastration werden Hormon-Medikamente gespritzt, um den Geschlechtstrieb zu hemmen. Das bisherige Gesetz sah für Täter, die Kinder missbrauchten, eine Haftstrafe von bis zu 15 Jahren vor.

 
Leicester City feiert Meisterschaft mit Triumphzug durch Bangkok PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: andreas.molau   
Mittwoch, den 25. Mai 2016 um 15:50 Uhr

Der neue englische Fußballmeister Leicester City hat eine Siegesparade in Thailand abgehalten. Hunderte Fans jubelten am Donnerstag dem Sensationsteam von Trainer Claudio Ranieri in den Straßen der Hauptstadt Bangkok zu. Einige Teile des Stadtzentrums wurden für den Verkehr gesperrt. Zuvor hatte die Mannschaft die frühere Königsresidenz Großer Palast besucht. Sie war am Mittwoch in dem ostasiatischen Land angekommen und soll dort sechs Tage verbringen.

Eigentümer des Clubs aus den Midlands ist der thailändische Milliardär Vichai Srivaddhanaprabha. Die «Füchse» gewannen völlig überraschend in der gerade abgelaufenen Saison der englischen Premier League den ersten Titel der Vereinsgeschichte.

 
Studenten starten am Putschjahrestag Protest in Thailand PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: andreas.molau   
Mittwoch, den 25. Mai 2016 um 15:47 Uhr

Am zweiten Jahrestag des Militärputsches in Thailand haben sich mehrere Dutzend Studenten zu gewagten Protestaktionen getroffen. An der Thammasat-Universität kamen rund 100 Menschen zusammen, die zum Demokratie-Monument ziehen wollten. Dort warteten bereits einige Dutzend Studenten, die auch Aktionen angekündigt hatten. Versammlungen von mehr als fünf Menschen sind seit dem Putsch verboten. Militär und Polizei hatten zuvor angekündigt, sie würden Protestaktionen unterbinden. 

Das Militär hatte die Macht am 22. Mai 2014 nach jahrelangem Streit zwischen verfeindeten politischen Lagern und monatelangen Straßenprotesten an sich gerissen. Wahlen werden frühestens 2017 erwartet. «Ich hoffe, dass (die Regierung) schleunigst die Grundrechte wiederherstellt, damit das Volk sein eigenes Schicksal bestimmen kann», twitterte die damals gestürzte Regierungschefin Yingluck Shinawatra.

 
Mindestens 17 Tote bei Brand in Schülerinnen-Wohnheim in Thailand PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: andreas.molau   
Mittwoch, den 25. Mai 2016 um 15:44 Uhr
Beim Brand in einem Wohnheim für Schülerinnen sind in der Nacht zum Montag in Thailand mindestens 17 Menschen ums Leben gekommen. Sieben wurden verletzt, berichtete die Polizei in der Provinz Chiang Rai am Montag. Der Brand sei um kurz vor Mitternacht ausgebrochen. In dem Gebäude übernachteten 38 Schülerinnen. Die Brandursache werde untersucht, berichtete Einsatzleiter Thannayin Thepraksa. Es gab zunächst keine Anhaltspunkte.
 
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