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20 mutmaßliche Menschenhändler in Myanmar inhaftiert PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Thomas Jäger   
Dienstag, den 30. Juni 2015 um 06:07 Uhr

Die Verurteilten, darunter ein thailändischer Kapitän, sollen sich zu einem späteren Zeitpunkt für Menschenhandel vor Gericht verantworten.

Rangun (dpa) - Ein Gericht in Myanmar hat 20 Besatzungsmitglieder eines mutmaßlichen Schlepperschiffs wegen illegaler Einreise zu je fünf Jahren Haft verurteilt. Das Urteil wurde staatlichen Medienberichten vom Donnerstag zufolge bereits Ende Mai gefällt. Die Verurteilten, darunter ein thailändischer Kapitän, sollen sich zu einem späteren Zeitpunkt für Menschenhandel vor Gericht verantworten.

Das Schiff wurde nahe der Küste des westlichen Staates Rakhine am 21. Mai mit 208 Menschen an Bord aufgebracht. Bei den meisten handelte es sich um Migranten aus dem benachbarten Bangladesch sowie acht weitere Personen aus Rakhine.

Ein weiteres Schiff mit 727 Menschen an Bord wurde am 28. Mai in der Nähe der Küste des Ayeyarwady Deltas gefunden und nach Rakhine gebracht. Bei 187 der Bootsflüchtlinge soll es sich um Bangladescher gehandelt haben, die inzwischen in ihre Heimat zurückgesandt wurden.

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Vulkan spuckt Gas und erleuchtet die Nacht in Indonesien PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Thomas Jäger   
Dienstag, den 30. Juni 2015 um 06:01 Uhr

Weit leuchtet der Feuerschein des Sinabung durch die indonesische Nacht: In der Provinz North Sumatra ist der Vulkan nach Angaben des Katastrophenschutzes am Mittwoch und Donnerstag mehrfach ausgebrochen. Der Berg spuckte heißes Gas und schleuderte Asche kilometerweit bis in die regionale Hauptstadt Medan.

Der Vulkan war Anfang Juni wieder aktiv geworden. Seither haben die Behörden mehr als 6000 Menschen dauerhaft umgesiedelt, die zu nah am Berg wohnten. Seit 2013 kam es zu mehreren kleineren Ausbrüchen des Sinabung.

16 Menschen sind im vergangenen Jahr umgekommen, 2000 leben seitdem schon in Notunterkünften.

 
Kambodscha: DEG investiert in lokalen Reisproduzenten PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Thomas Jäger   
Dienstag, den 30. Juni 2015 um 05:50 Uhr

Die Deutsche Investitions- und Entwicklungsgesellschaft (DEG) investiert in die Reisproduktion in Kambodscha. Für die Erweiterung einer Reismühle stellt sie dem Unternehmen Angkor Kasekam Roongroeng Co. LtD (AKR) nach eigenen Angaben ein beteiligungsähnliches Darlehen in Höhe von 15 Millionen US-Dollar bereit. Das im Jahr 2000 gegründete kambodschanische Familienunternehmen kauft Rohreis von lokalen Bauern, verarbeitet ihn und handelt damit.

Das Unternehmen ist laut DEG spezialisiert auf die Produktion von hochwertigem Duftreis. AKR besitze eine moderne Reismühle, die jährlich bis zu 250.000 Tonnen Reis verarbeiten könne. Mit den geplanten Investitionen solle diese Kapazität künftig besser ausgenutzt und die Wertschöpfung erhöht werden. Darüber hinaus werde das Unternehmen seine Trocknungs- und Lagerkapazitäten ausbauen. Das gesamte Investitionsvolumen beläuft sich auf 22 Mio. Dollar.

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Crowdfunding-Kampagne: Es werde Licht in Myanmar PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Thomas Jäger   
Montag, den 22. Juni 2015 um 02:36 Uhr

Inspiriert von einem GEO-Bericht, startet die Leserin Karin Hohensinner eine Crowdfunding-Kampagne - um Dörfer in Myanmar zu erleuchten

Interview: Peter Carstens

Bild rechts: Ein Schimmer Hoffnung - Und es ward (ein wenig) Licht: Vater und Sohn schauen in die hellere Zukunft von Lui Pan Sone, einem Dorf in der Grenzregion zu Thailand. Einige der Fotos von Rubén Salgado Escudero zeigte GEO in der Ausgabe 2/2015.

Nur rund ein Viertel der Bevölkerung in Myanmar hat Zugang zu elektrischer Energie. In ländlichen Gegenden ist die Versorgung besonders schlecht. So haben von den insgesamt etwa 68.000 Dörfern des Landes nur rund 3000 eine Anbindung an das Stromnetz des Landes.

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Thailändischen Fluggesellschaften droht internationales Landeverbot PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Thomas Jäger   
Montag, den 22. Juni 2015 um 02:33 Uhr

Bangkok - Die Internationale Zivilluftfahrt-Organisation (ICAO) hat festgestellt, dass Thailand signifikante Sicherheitsbedenken in der Zivilluftfahrt innerhalb der gesetzten 90-Tages-Frist nicht lösen konnte. Daher erhielt Thailand die „rote Flagge“. Es drohen Landeverbote.

Im März hatte die ICAO Thailand nach einer Inspektion gewarnt, dass die Sicherheit in der Zivilluftfahrt auf mehreren Gebieten nicht den internationalen und den von der ICAO geforderten Qualitätsmaßstäben entspricht. Thailand wurde für Änderungen drei Monate Zeit gegeben.

Von der ICAO wurde unter anderem kritisiert, dass es einen Interessenkonflikt gäbe, weil die thailändische Zivilluftfahrtbehörde auf der einen Seite Betreiberin einiger Flughäfen ist und gleichzeitig die Regulierungsbehörde. Ferner warnte die ICAO vor schlecht ausgebildetem und zu wenig Personal, was die Ausstellung von Lizenzen und die Wartung von Flugzeugen betrifft. Zudem würde der Staat nicht seiner Aufsichtspflicht nachkommen, was die Umsetzung von ICAO-Standards betreffe, sagte die Organisation.

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